Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Tirol

Wohlgemuth will Förderschwerpunkt für ältere Arbeitnehmer

„Land Tirol muss Finanzierung bereitstellen“
Trotz des erfreulichen Rückgangs der Arbeitslosenzahlen suchen derzeit 4.231 über 50-Jährige laut AMS in Tirol einen Job. Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth fordert daher vom Lad Tirol einen Förderungsschwerpunkt für ältere Arbeitslose und Langzeitarbeitslose, denn „es gibt immer noch genügend Menschen, die kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben!“. Mit diesem Geld sollen neben zielgerichteten Initiativen auch die Kooperationspartner sowie die sozialökonomischen Betriebe entsprechend dotiert und mit mehrjährigen Verträgen ausgestattet werden.
 
Explodierende Zahl an Langzeitarbeitslosen
Bislang ist die Generation 50 plus Verlierer am Arbeitsmarkt, viele gehen von der Arbeitslosigkeit direkt in die Pension. „Gerade in Zeiten von Hochkonjunktur muss die Politik in ältere ArbeitnehmerInnen und Langzeitarbeitslose investieren. Das ist nicht nur volkswirtschaftlich wichtig, sondern auch menschlich!“, so Wohlgemuth, der gleichzeitig davor warnt, dass sich die von WIFO und IHS errechnete Konjunkturabschwächung für die zweite Jahreshälfte 2019 auch am Arbeitsmarkt widerspiegeln wird. „Treffen wird das primär jene Personen, die ohnehin schon schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt haben.“ Auf dem derzeitigen vorläufigen Rückgang der Arbeitslosenzahlen dürfe man sich nicht ausruhen, so Wohlgemuth, denn „man darf nicht übersehen, dass es heute – bei bester Konjunktur – drei Mal so viele Langzeitarbeitslose gibt wie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise“.
 
Viele am Existenzminimum
„Ältere Beschäftigte haben sich Initiativen im wahrsten Sinn des Wortes verdient – einerseits haben sie jahrzehntelang in das System eingezahlt, andererseits können sie mit Erfahrung einen wertvollen Beitrag zu einem funktionierenden Team leisten!“, so Wohlgemuth. Schlussendlich rechne sich der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt für alle, denn auf lange Sicht koste Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe den Staat wesentlich mehr als Wiedereingliederungsmaßnahmen. „Es kann nicht sein, dass man mit 50 in die Arbeitslosigkeit rutscht und dann den Rest seines Lebens am Existenzminimum leben muss!“

 

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

Tirol Info@News

Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

Wir sind für Sie Da!
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Johann-Böhm-Platz 1
A-1020 Wien
Telefon: +43 / 1 / 534 44 39
e-Mail: oegb@oegb.at
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt