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Tirol

Wohlgemuth erfreut über klares Signal an 150 Tiroler Jugendvertrauensräte

Etappensieg für die betriebliche Mitbestimmung junger ArbeitnehmerInnen

Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth freut sich über das klare Bekenntnis des Landes Tirols zur Beibehaltung des Jugendvertrauensrates. Sein im Rahmen der heutigen Landtagssitzung eingebrachter Antrag fand die Zustimmung aller Parteien. Die mittlerweile abgewählte türkis-blaue Bundesregierung hatte die Abschaffung des Jugendvertrauensrates geplant.

Junge TirolerInnen profitieren
Knapp 150 JugendvertrauensrätInnen in über 40 Körperschaften gibt es allein in Tirol. „Die Hemmschwelle ist für junge ArbeitnehmerInnen natürlich niedriger, sich an Gleichaltrige zu wenden. Zudem können JugendvertrauensrätInnen die Probleme naturgemäß oft besser verstehen“, erklärt Tirols ÖGB-Jugendsekretär Philip Pollak. Die Aufgaben eines Jugendvertrauensrates sind vielfältig. „JugendvertrauensrätInnen achten auf die Einhaltung geltender Vorschriften, erarbeiten Vorschläge in Fragen der Berufsausbildung sowie der beruflichen Weiterbildung, überprüfen die Einhaltung der Lehrbilder und entwickeln Ausbildungskonzepte“, beschreibt Wohlgemuth. Er betont: „Es ist ein demokratisch legitimiertes Recht, das die so wichtige innerbetriebliche Mitbestimmung sichert!“ Wohlgemuth hofft zudem, dass das Tiroler Signal Vorbildwirkung für ganz Österreich hat.

Bis zu 16% mehr Lohn
Die Lehrlingszahlen sind aktuell wieder im Steigen begriffen, Pollak führt diese Entwicklung nicht zuletzt auf die Erhöhungen der Lehrlingsentschädigung zurück: „2018 war ein gutes Jahr für viele Lehrlinge, denn ihr Einkommen steigt in vielen Kollektivverträgen zwischen sechs und 16 Prozent an." Maßgeblich daran beteiligt waren die Jugendvertrauensräte, die mit am Verhandlungstisch saßen. Die Erhöhung für Lehrlinge im Handel betrug beispielsweise durchschnittlich acht Prozent, im Metallgewerbe 7,1 Prozent, in der Metallindustrie waren es sogar 16 Prozent. In den 10 verschiedenen Kollektivverträgen des Baunebengewerbes erhielten Lehrlinge um bis zu 15 Prozent mehr, für Lehrlinge im Hotel- und Gastgewerbe waren es immerhin durchschnittlich plus fünf Prozent.

 

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