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Tirol

Wohlgemuth: Asylsuchende Lehre abschließen lassen!

Win-Win-Situation für alle

Händeringend suchen Tiroler Unternehmen nach Lehrlingen, laut AMS stehen derzeit 866 offene Lehrstellen 482 Lehrstellensuchenden gegenüber. Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth fordert daher einmal mehr, Asylsuchenden bis 25 Jahren wieder den Zugang zu einer Lehrausbildung zu ermöglichen. Diese durften bis vor kurzem eine Lehre in sogenannten Mangelberufen absolvieren. Außerdem sollten Asylsuchende, die derzeit eine Lehre absolvieren, diese in jedem Fall zu Ende führen können. 

Lehrlinge verzweifelt gesucht
Wohlgemuth verweist auf die positiven Effekte für beide Seiten: „Die jungen Menschen, die in unser Land kommen um vor Krieg und Verfolgung zu flüchten, wollen ja eine Ausbildung absolvieren. Auf diesem Weg integrieren sie sich zudem am besten in unsere Gesellschaft. Gleichzeitig profitiert die Wirtschaft, die so die dringend benötigten Fachkräfte erhält.“ Im Moment seien diese jungen, arbeitswilligen Menschen zum Nichtstun verdammt, obwohl viele gerne einen Beitrag zur Gesellschaft leisten möchten. Gerade Tirol könnte von einem Lehrzugang für Asylsuchende profitieren, denn vor allem die so wichtigen Branche Hotellerie und Gastgewerbe kämpfen mit einem eklatanten Nachwuchsproblem.

Volkswirtschaft profitiert
Nicht außer Acht lassen dürfe man den volkswirtschaftlichen Effekt, so Wohlgemuth: „Weil die Lehrlinge keine Grundversorgung mehr benötigen, spart der Staat im Jahr mehrere Millionen Euro an Ausgaben. Weil sie darüber hinaus Sozialversicherungs-Beiträge bezahlen, fließen zusätzliche Einnahmen ins Budget. Der öffentliche Haushalt profitiert daher von Asylsuchenden in der Lehre in hohem Maß.“

 

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