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Tirol

Koschin zu Neuen Technologien:

"Sollen zu Entlastung statt Entlassung führen!"

„Der Vormarsch neuer Technologien und der damit für bestimme Gruppen einhergehende Arbeitsplatzverlust belegen vor allem eines: Die zentrale Frage ist die Verteilungsfrage “, zeigt Tirols stellvertretender ÖGB-Vorsitzender Robert Koschin auf. Er fordert eine Koppelung von Förderungen und Subventionen an Arbeitsplatzsicherheit, Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie auf lange Sicht eine Verkürzung der Arbeitszeit.

Förderungen an Arbeitsplatzsicherheit koppeln
„Neue Technologien sollen zu Entlastung statt Entlassung führen! Wir brauchen Konzepte, um die neuen Entwicklungen aktiv zu gestalten, denn Technologischer Fortschritt ist kein Wert an sich, er muss dem gesellschaftlichen Fortschritt dienen. Ziel muss die Verbesserung des Alltags aller Menschen und die Erleichterung der Arbeitswelt aller ArbeitnehmerInnen sein“, so Koschin. Für ihn ist die Koppelung von staatlichen Förderungen für Neue Technologien an Arbeitsplatzsicherungen ein absolutes Muss.

Arbeit am höchsten besteuert
Zahlreiche Studien beschäftigen sich bereits mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt. Klar ist, Tätigkeiten werden sich massiv verändern. „Wir müssen jetzt anfangen, die Beschäftigten entsprechend aus- und weiterzubilden“, so Koschin. Auf lange Sicht brauche es ein komplettes Umdenken. „Es geht dabei um eine faire Verteilung von Arbeit und eine faire Verteilung von Steuergeldern. Derzeit ist der Faktor Arbeit der am höchsten besteuerte. Hier braucht es Alternativen wie eine an der Wertschöpfung orientierte Abgabe. Im Endeffekt wird es auch ohne Arbeitszeitverkürzung nicht gehen, denn wenn weniger Arbeit zur Verfügung steht, wird man sie entsprechend verteilen müssen“, ist Koschin überzeugt.

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