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Tirol

Studie belegt positive Effekte durch Betriebsrat

Höhere Einkommen und bessere Vereinbarkeit mit Privatleben
Philip Wohlgemuth
„Pro Arbeitsstunde verdienen Beschäftigte in Betrieben mit Betriebsrat 1,50 Euro netto mehr!“, freut sich Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. Eine am Montag veröffentlichte Untersuchung der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) belegt die nachweislich positiven Auswirkungen eines Betriebsrates. „Wer in einem Unternehmen mit Betriebsrat arbeitet, verdient mehr, kann Beruf und Privates besser vereinbaren und hat bessere Informationen über Gesundheit und Sicherheitsmaßnahmen“, fasst Wohlgemuth zusammen.
 

„Diese Studie bestätigt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit von Betriebsrätinnen und Betriebsräten ist. Ein großes Dankeschön an die über 4.500 engagierten BelegschaftsvertreterInnen in Tirol, die Tag für Tag für die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen eintreten“, so Wohlgemuth. 

 

Befragt wurden mehr als 1.000 Erwerbstätige in Österreich. Die Ergebnisse: häufiger eine korrektere und damit höhere Abgeltung von Überstunden, extra Bezahlung für schwierige Arbeitsbedingungen, ein höheres Stunden-Nettoeinkommen (durchschnittlich 1,50 Euro netto/Stunde), bessere Informationen über Gesundheit und Sicherheitsmaßnahmen sowie bessere Vereinbarkeit von Arbeitszeiten und Verpflichtungen außerhalb der Arbeitszeit. 

 

Laut Arbeitsverfassungsgesetz ist in Betrieben ab fünf Beschäftigten auf Initiative der ArbeitnehmerInnen eine Belegschaftsvertretung zu wählen. In Tirol haben neun der zehn größten Betriebe einen Betriebsrat. Der ÖGB Tirol forciert derzeit im Rahmen einer groß angelegten Kampagne die Neugründung von Betriebsratskörperschaften.

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