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Tirol

Wohlgemuth zu Lehre mit Matura:

Wohlgemuth spricht von „verpasster Chance“

„Es ist Zeit für echte Maßnahmen anstatt leerer Worthülsen!“ ärgert sich Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth über die vom Bildungsministerium präsentierten Erneuerungen zur Lehre mit Matura.

 

„Die Drop-out-Rate von 36 Prozent ist alarmierend hoch! Wir müssen bei der Doppelbelastung ansetzen, der die jungen Menschen in diesem Ausmaß nicht standhalten können“, so Wohlgemuth. Gerade für junge Menschen sei es enorm belastend, nach ihrer Vollzeit-Ausbildung im Betrieb und Berufsschule dann auch noch am Abend die Vorbereitungskurse für die Matura zu absolvieren. Ein 12-Stunden-Tag ist da schnell erreicht. „Nur ein Rechtsanspruch auf Lehre mit Matura während der Arbeitszeit kann dieser Doppelbelastung entgegenwirken!“, ist Wohlgemuth sicher. 

 

Der ÖGB Tirol setzt sich seit längerem dafür ein, dass die Voraussetzungen für die Lehre mit Matura im Berufsausbildungsgesetz einer neuen und genauen Evaluierung unterzogen werden. Konkret geht es darum, dass künftig Maturakurse auch während der Arbeitszeit besucht werden können. „Die Lehre mit Matura erhöht die Karrierechancen für junge Menschen enorm!“, so Wohlgemuth. „Der Abschluss einer Lehre mit Matura hat nicht nur einen hohen persönlichen Mehrwert, auch für die Wirtschaft und die Betriebe selbst stellen höherqualifizierte MitarbeiterInnen einen unschätzbaren Konkurrenzvorteil dar. Daher ist eine Anpassung des Lehrsystems auch im Interesse der Wirtschaft“, betont er.

 

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