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Tirol

Wohlgemuth freut sich über höchsten Mitgliederstand seit 2005

Zugewinn von über 500 Mitgliedern in Tirol

Mit einem Zuwachs von 505 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr verzeichnet der ÖGB Tirol seinen höchsten Mitgliederstand seit dem Jahr 2005. „Ich freue mich sehr über diesen großen Erfolg! Mit einem Anstieg der Mitglieder auf insgesamt 64.363 ist die Tiroler Gewerkschaftsbewegung weiter im Aufwind“, so Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth.

 

Wohlgemuth führt den positiven Trend auf die starke Interessensvertretung der Fachgewerkschaften sowie einen lösungsorientierten Stil mit starker Unterstützung zurück. „Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass wir in unserer tagtäglichen Arbeit konsequent die Interessen der ArbeitehmerInnen vertreten, für ein jährliches Gehaltsplus sorgen und das Urlaubs- und Weihnachtsgeld garantieren“, erinnert Wohlgemuth. 

 

„Ich bedanke mich bei unseren über 4.300 FunktionärInnen für die hervorragende Zusammenarbeit! Es sind die zahlreichen BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen, die tagtäglich ehrenamtlich für eine starke innerbetriebliche Interessensvertretung sorgen und unsere Werte hochhalten. Für mich als Vorsitzenden des ÖGB Tirol steht fest: Wir, die Gewerkschaftsbewegung, die BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen sind der Garant für Stabilität und eine konstruktive Kraft im Sinne der ArbeitnehmerInnen. Wir kämpfen für eine menschliche Politik mit sozialer Gerechtigkeit und Fairness im Alltag. Die Gewerkschaftsbewegung hat immer für soziale Sicherheit in unserem Land gesorgt“, sieht Wohlgemuth den Zugewinn jedenfalls als Teamerfolg aller Gewerkschaften und FunktionärInnen. Österreichweit zählt die Gewerkschaft 1.216.810 Mitglieder.

 

Neue Betriebsrats-Körperschaften

Keinesfalls außer Acht lassen dürfe man die Arbeit der sieben Einzelgewerkschaften. „Der ÖGB zieht mit den Einzelgewerkschaften an einem Strang! Gemeinsam konnten wir in den vergangenen Jahren viel erreichen und umsetzen“, so Tirols ÖGB-Landessekretär Benjamin Praxmarer. Als größten Erfolg des vergangenen Jahres bezeichnet er die zahlreichen Neugründungen von Betriebsrats-Körperschaften. Er verweist zudem auf eine Studie der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA). Demnach profitieren Beschäftigte in Unternehmen von einem Betriebsrat deutlich, sie verdienen im Schnitt 1,50 Euro netto mehr pro Stunde als ArbeitnehmerInnen in Betrieben ohne Betriebsrat.

 

Laut Arbeitsverfassungsgesetz ist in Betrieben ab fünf Beschäftigten auf Initiative der ArbeitnehmerInnen eine Belegschaftsvertretung zu wählen. In Tirol haben neun der zehn größten Betriebe einen Betriebsrat. Der ÖGB Tirol forciert derzeit im Rahmen seiner groß angelegten Kampagne „Wir sind Betriebsrat“ die Neugründung von Betriebsratskörperschaften.

 

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