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Tirol

ÖGB Tirol: Eltern im Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling

Doppelbelastung als Extremsituation
Zahlreiche Eltern versuchen derzeit den schwierigen Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung bzw. Homeschooling zu meistern. Die Extremsituation entwickelt sich schnell zum Nervenkrieg, die Doppelbelastung bringt viele an ihre Grenzen. „An einer Ausweitung der Sonderbetreuungszeit führt kein Weg vorbei!“, mahnt Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. 
 

Schulen und Kindergärten in Österreich sind aufgrund des Coronavirus aktuell entweder geschlossen oder sehr eingeschränkt geöffnet. Die Bundesregierung hat daher aufgerufen, alle Kinder bis auf Weiteres zuhause zu betreuen, wenn es irgendwie möglich ist. Nach mehreren Wochen liegen bei vielen die Nerven blank. „Eine Mutter hat uns sogar berichtet, dass sie nur arbeiten kann, wenn ihre Tochter schläft. Solche Fälle gibt es mit Sicherheit viele“, berichtet Wohlgemuth. 

 

Eltern sind derzeit gefragt, ihre Kinder beim Homeschooling zu unterstützen, sollten aber gleichzeitig ihrer Arbeit via Homeoffice nachgehen. „Das ist in der Realität schlicht nicht möglich. Daher muss endlich die Sonderbetreuungszeit, die derzeit nur für drei Wochen möglich ist, ausgedehnt werden und zwar so lange, bis Schulen und Kindegären wieder offen sind. Ohne Rechtsanspruch darauf wird das außerdem nicht funktionieren. Ich kann doch nicht als Elternteil zuerst beim Chef betteln gehen, dass ich mich um meine Kinder kümmern darf!“ so Wohlgemuth.

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