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Tirol

Korrekter Schutz vor Corona im Betrieb

Bauliche und organisatorische Maßnahmen minimieren Ansteckungsgefahr erheblich
ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth
ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth

Korrekte Schutzmaßnahmen im Unternehmen sind derzeit das A und O, um mögliche Infektionen durch das Corona-Virus zu vermeiden. Der ÖGB Tirol hat eine Übersicht mit den zielführendsten Maßnahmen zusammengestellt.

„Prioritär ist das Einhalten des Mindestabstands von mindestens einem Meter, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie regelmäßiges Händewaschen mit Seife sowie das Benutzen von Desinfektionsmitteln. Ganz wichtig: regelmäßige Reinigung aller Oberflächen sowie häufiges Lüften!“, fasst Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth die gängigsten Schritte zusammen. Er empfiehlt ebenfalls räumliche Maßnahmen wie Trennwände aus Plexiglas und Bodenmarkierungen.

„Es gibt aber auch zahlreiche organisatorische Maßnahmen, die eine Infektionsgefahr erheblich verringern können! Arbeiten in fixen Teams ist da hilfreich, es kann beispielsweise auch der Arbeitsbeginn gestaffelt werden, sodass der nötige Abstand in Umkleidebereichen eingehalten werden kann“, so Wohlgemuth. Er empfiehlt zudem, Konzepte für AußendienstmitarbeiterInnen zu erarbeiten. Hausfremde Personen sollten unbedingt über die im Betrieb geltenden Maßnahmen informiert werden.

„Nach Möglichkeit sollten Arbeitsverfahren angewendet werden, die durch eine Arbeitnehmerin bzw. einen Arbeitnehmer alleine durchgeführt werden können. Werkzeuge und Arbeitsmittel sollten ebenso wie Schutzkleidung nach Möglichkeit personenbezogen benützt werden. Wo das nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung insbesondere vor der Übergabe an andere Personen vorzusehen. Andernfalls sind bei der Verwendung der Werkzeuge geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden, sofern hierdurch nicht zusätzliche Gefahren entstehen“, informiert Wohlgemuth. „Auch wenn die Infektionszahlen derzeit stark rückläufig sind, müssen wir nach wie vor vorsichtig sein“, warnt er abschließend.

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