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Tirol

Bezahlte Pausen für alle, die mit MNS-Masken arbeiten

Wirksamkeit lässt nach, mehrmaliges Wechseln pro Tag notwendig

Verpflichtende, bezahlte Pausen für jene Beschäftigten, die derzeit mit Mund-Nasen-Schutzmasken arbeiten müssen, fordert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. Einerseits verlieren die Masken aufgrund der Durchfeuchtung nach wenigen Stunden ihre Wirksamkeit, andererseits soll ein kurzes Durchatmen ermöglicht werden.

Sobald die MNS-Masken durchfeuchtet sind, verlieren sie ihre Wirksamkeit. „Wenn Beschäftigte bemerken, dass die Schutzmaske durchfeuchtet ist, müssen sie diesen wechseln, nicht zuletzt zum Schutz der Kundschaft. Während der Wechsel schon bei normaler körperlicher Aktivität spätestens nach drei Stunden erfolgen sollte, kann dies bei erhöhter körperlicher Belastung oder bei Hitze schon wesentlich früher der Fall sein“, zeigt Wohlgemuth auf.

Er befürwortet daher regelmäßige Pausen, um die Maske wechseln zu können, aber auch „um zwischendurch Durchatmen zu können“. „Diese Pausen sollten verpflichtend und bezahlt sein. Es geht dabei um den Schutz aller Beteiligten!“, so Wohlgemuth. Sonderempfehlungen des Arbeitsinspektorats gelten für Schwangere. „Werdende Mütter sollten darauf achten, dass die durchgehende Tragedauer einer MNS-Maske eine Stunde nicht übersteigt. Danach wird eine Pause empfohlen!“

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