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Tirol

Tirol-Scheck von bis zu 500 Euro gefordert

„wichtiger Impuls für breite regionale Wirtschaft und regionale Arbeitsplätze“

Einen einkommensabhängigen „Tirol-Scheck“ in Höhe von bis zu 500 Euro sieht Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth als probates Mittel zur Stärkung der Kaufkraft, dem Erhalt von Arbeitsplätzen und vor allem um die finanzielle Belastung der TirolerInnen abzufedern. Einlösbar soll die Gutschrift in allen Tiroler Geschäften, Dienstleistungsbereichen und Betrieben sein. Wohlgemuth prognostiziert einen „enormen volkswirtschaftlichen Nutzen“.

Tirol wurde von der aus der Corona-Krise resultierenden Arbeitslosigkeit österreichweit am schwersten getroffen. Knapp 45.000 Menschen sind derzeit in Tirol arbeitslos gemeldet, fast 16.000 beziehen Mindestsicherung, zusätzlich befinden sich Tausende in Kurzarbeit und müssen somit mit Einkommenseinbußen zurechtkommen. „Unser Ziel ist die Stärkung der Kaufkraft und infolgedessen die Belebung der Konjunktur in Tirol zur Absicherung von Arbeitsplätzen. Daher sollen alle unselbständig Beschäftigten, in Karenz befindlichen Personen, MindestsicherungsbezieherInnen und Arbeitslosen einen ‚Tirol-Scheck‘ von bis zu 500 Euro erhalten, der in allen Tiroler Geschäften, Dienstleistungsbereichen und Betrieben eingelöst werden kann!“ so Wohlgemuth. Die Höhe des „Tirol-Scheck“ soll sich nach dem jeweiligen Einkommen richten.

Die Gewerkschaft fordert schon seit längerem auf Bundesebene einen „Corona-Tausender“ für jene ArbeitnehmerInnen, die in der Krise ihrem Dienst an ihrem Arbeitslatz nachgegangen sind. Der „Tirol-Scheck“ soll in diesem Fall zusätzlich ausbezahlt werden, nämlich an alle unselbständig Beschäftigten, in Karenz befindlichen Personen, MindestsicherungsbezieherInnen und Arbeitslosen. Wohlgemuth spricht von einem „enorm wichtigen Impuls für die regionale Wirtschaft.  Neben Hilfspaketen ist es jetzt an der Zeit klare Impulspakete zur Ankurbelung der regionalen Marktwirtschaft zu setzen!“, so Wohlgemuth.

Wohlgemuth schätzt, dass rund 370.000 Menschen in Tirol anspruchsberechtigt wären und spricht von einem Wirtschaftsfaktor von 1,2. Die soziale Staffelung ist dem ÖGB-Vorsitzenden wichtig, von einem Gießkannen-Prinzip hält er wenig: „Wir wollen jenen unter die Arme greifen, die es wirklich brauchen!“ Er betont: „Gemeinsam können wir in Tirol wieder für Aufschwung sorgen! Die TirolerInnen wissen selber am besten, was sie brauchen. Ob Lebensmittel, Kühlschränke oder im Bereich der Dienstleistungen – alle Investitionen beleben die heimische Wirtschaft in allen Bereichen und sichern dadurch Arbeitsplätze in unserem Bundesland!“

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