Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Tirol

Wohlgemuth: Soziale Gerechtigkeit hat in Verkehrsfragen Vorrang!

Belastung für Bevölkerung hat Maß des Erträglichen bereits überschritten
Angesichts der aktuellen Diskussion rund um eine Reform für das Pendlerpauschale fordert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth umfassende Verbesserungen für Öffi-NutzerInnen und sozial verträgliche Ticketpreise. Für viele sei das Auto allerdings nach wie vor alternativlos. 
 

"Wenn wir wollen, dass die Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, braucht es noch bessere Anbindungen, eine bessere, ganzjährige Abstimmung zwischen Raumordnung und Verkehrsplanung und leistbare und sozial verträgliche Ticketpreise“, fasst Wohlgemuth seine Forderungen zusammen. Er betont: „Soziale Gerechtigkeit hat in Verkehrsfragen Vorrang!“ Aus diesem Grund fordert er eine echte Reform für das Pendlerpauschale, denn „immer noch sind viele PendlerInnen aufgrund mangelnder Alternativen auf das Auto angewiesen.“ Das treffe vor allem jene, die sich die teuren Mieten in den Tiroler Ballungszentren nicht leisten könnten, so Wohlgemuth. 

 

Die Verkehrsproblematik in den Griff zu bekommen hat für den ÖGB-Vorsitzenden oberste Priorität: „Die Gesundheits-, Umwelt-, und Lärmbelastung unserer Bürgerinnen und Bürger hat das Maß des Erträglichen längst überschritten.“ Daher sei auch der Ausbau der Park-and-Ride Flächen entlang der Pendelstrecken, echte Carsharing-Konzepte und die Ausweitung der Radinfrastruktur längst überfällig. Außerdem müsse man den Schwerverkehr, aber auch den touristischen Verkehr, endlich auf die Schiene bekommen. Wohlgemuth abschließend: "Da liegt die Zukunft."

 

Artikel weiterempfehlen