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Vorarlberg
Die Löhne und Gehälter der Metaller steigen im Schnitt um 2,7 Prozent.

Ordentliches Lohnplus für Metaller!

Die Metaller-Gewerkschafter haben einen neuen Kollektivvertrag für die Beschäftigten erkämpft.

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp haben sich in der Nacht mit dem Fachverband Metalltechnische Industrie auf einen neuen Kollektivvertrag für die Beschäftigten geeinigt. Die Beschäftigten bekommen im Durchschnitt 2,7 Prozent mehr Lohn. In Vorarlberg profitieren rund 14.000 ArbeitnehmerInnen. „Es ist ein ordentliches Ergebnis, das wir angesichts einer schwierigen Ausgangslage erzielen konnten“, zeigt sich PRO-GE Landesvorsitzender Wolfgang Fritz zufrieden.

Nach zwölf Stunden Verhandlung lag die Einigung auf dem Tisch. Die Mindestlöhne und Grundgehälter bzw. IST-Löhne und -Gehälter steigen ab 1. November gestaffelt von 2,6 bis 2,8 Prozent. „Bei einer Inflationsrate von 1,77 Prozent bedeutet der Abschluss einen ordentlichen Reallohnzuwachs. Die ArbeitnehmerInnen haben wieder mehr Geld in der Tasche, was Kaufkraft und Konjunktur stärken.“ Der niedrigste Mindestlohn wird um 4,46 Prozent angehoben und beträgt somit künftig 2.000 Euro. „Der neue Mindestlohn hat eine enorme sozialpolitische Signalwirkung.“ Die Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,7 Prozent. Die Aufwandsentschädigungen steigen um 2,0 Prozent, die Zulagen um 2,6 Prozent. Zudem einigten sich die Verhandlungspartner auf einen Anspruch der Beschäftigten, Jubiläumsgelder in bezahlte Freizeit umzuwandeln.

„Es war für die ArbeitnehmerInnen eine sehr erfolgreiche Lohn- und Gehaltsrunde“, zieht Fritz Bilanz. „Wir haben in einer sehr schwierigen Zeit einen fairen Abschluss erreicht. Es hat sich zudem wieder gezeigt, dass die Sozialpartnerschaft funktioniert." Die drohende Konjunktureintrübung habe heuer die Verhandlungen schwierig gemacht. "Deshalb ist der Abschluss durchaus ein Erfolg für die ArbeitnehmerInnen, mit dem wir zufrieden sind“, erklärt Fritz. Der oberste Metallergewerkschafter in Vorarlberg dankt den BetriebsrätInnen und Beschäftigten. „Die Solidarität auf den KV-Konferenzen sowie mehr als 300 geplanten Betriebsversammlungen – rund 20 davon in Vorarlberg – haben den nötigen Druck erzeugt und für Bewegung bei der Arbeitgeberseite gesorgt. Dadurch wurde ein Abschluss erst möglich“, sagt Fritz.

Fritz begrüßt zudem, dass es heuer keine Zurufe aus der Politik gab, die die Verhandlungen hätten stören können. An die kommende Bundesregierung stellt Fritz die Forderung: „Wir haben mit dem neuen Kollektivvertrag dafür gesorgt, dass die ArbeitnehmerInnen wieder mehr Geld zum Leben haben. Aufgabe der künftigen Regierung ist es, dafür zu sorgen, dass von der Lohnerhöhung durch die Abschaffung der „kalten Progression“ auch etwas übrigbleibt!“

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