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Vorarlberg

Corona Hotline

Aufgrund der enormen Zahl an Anfragen von verunsicherten ArbeitnehmerInnen erweitert der ÖGB sein Beratungsangebot speziell zum Thema „Job und Corona“.

„Die Telefonleitungen glühen. Die bestehenden Hotlines etwa von der AK Vorarlberg können den Ansturm von Anfragen nicht mehr bewältigen, darum erweitert der ÖGB und die Bundesarbeiterkammer das Beratungsangebot speziell zum Thema „Job und Corona“. Über die neue Hotline mit der Nummer 0800 22 12 00 80 bekommen ArbeitnehmerInnen rasch und unkompliziert Auskunft zu ihren Anliegen“, informiert ÖGB-Landesgeschäftsführerin Manuela Auer. Außerdem werden auf der Homepage www.jobundcorona.at die wichtigsten arbeitsrechtlichen Fragen aber auch Fragen zu Konsumentenschutz online geklärt. Die Informationen werden täglich aktualisiert und sind in mehreren Sprachen verfügbar.

„Die Corona-Krise wird in den nächsten Wochen und Monaten das Leben aller Menschen in Österreich betreffen. ÖGB und Arbeiterkammer sind ganz besonders in dieser Lage für die ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer da“, verspricht Auer.  Einerseits werde in allen arbeitsrechtlichen Fragen beraten, andererseits wird mit den anderen Sozialpartnern an Lösungen für neue Instrumente gearbeitet, um die Folgen der Krise abzufedern. Aufgrund des enormen Ausmaßes an Anfragen intensivieren ÖGB und Bundesarbeiterkammer ihr Informationsangebot. Die Website www.jobundcorona.at und die Hotline 0800 22 12 00 80 (Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr) sind ab sofort erreichbar. Auf der Website werden FAQs geklärt wie: Was ist Kurzarbeit? Was muss ich tun, wenn ich arbeitslos bin? Was gilt für Lehrlinge? Was ist, wenn ich mich wegen Stau am Arbeitsplatz verspäte? Sollte es aufgrund des stark belasteten Telefonnetzes bei der Hotline zu längeren Wartezeiten kommen, wird empfohlen das Kontaktformular auf der Website zu nutzen.

„Unser Ziel ist, trotz Corona-Krise möglichst viele Arbeitsplätze sichern zu können“, betont ÖGB-Landesvorsitzender Reinhard Stemmer. Dafür wurde unter anderem das neue Corona-Kurzarbeitsmodell entwickelt. „Aus der berechtigten Angst vor dem Virus darf keine Existenzangst werden. Wir appellieren an die Unternehmen, möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten, wir werden sie zum Durchstarten nach dieser Krise brauchen“, bittet Stemmer die Betriebe um Unterstützung. „Der ÖGB achtet dabei ganz besonders darauf, dass faire Lösungen für die Beschäftigten herauskommen. Denn besonders in der Krise braucht es Gerechtigkeit.“

Stemmer betont: „Alle, die zur Bewältigung der Krise beitragen und arbeiten, damit das Leben in Österreich geordnet weitergeht, sind HeldInnen. Sie stehen an vorderster Front und gehen zum Teil an ihre Leistungsgrenzen. Wir dürfen Sie in der Krise nicht allein lassen. Dafür sind wir da“, hält der ÖGB-Landesvorsitzende fest.

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