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Die Einkommensberichte - Instrumente & Chancen

Downloads: Leitfaden, Checkliste und unterstützende Materialien

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Die Einkommensberichte sollen mit Hilfe der (anonymisierten) Transparenz auf betrieblicher Ebene zu mehr Entgeltgleichheit beitragen.
Die neuen Regelungen bringen jedoch nicht nur bessere Chancen für Einkommensgerechtigkeit sondern auch Herausforderungen für die Arbeit des Betriebsrats mit sich. Hierbei wollen wir Sie mit unseren Informationen und Materialen unterstützen und Hilfestellung leisten. Dazu finden Sie nützliche Informationen und Analysetipps für Einkommensberichte unter "Downloads".

Chance auf mehr Einkommensgerechtigkeit
Abhängig von ihrer Beschäftigtenzahl müssen Unternehmen gemäß Stufenplan verpflichtend interne Einkommensberichte erstellen, wenn auch in anonymisierter Form. Betriebsintern wird es dennoch möglich, die Entlohnungssysteme auf potentielle Benachteiligungen zwischen Männern und Frauen prüfen. Die Ergebnisse des Berichts werden in der Regel Entgeltdifferenzen zwischen den Geschlechtern ans Licht bringen, die anschließend genauer analysiert werden müssen. Konkret gilt es festzustellen, in welchen Bereichen eine sachliche Rechfertigung vorliegt und wo Frauen tatsächlich beim Einkommen diskriminiert werden, um darauf mit gezielten Maßnahmen zu reagieren.

Wer muss Einkommensberichte erstellen?
Die neue gesetzliche Informationsverpflichtung "Betrieblicher Einkommensbericht" (§11 a, § 63 Abs. 6) startet erstmals ab 2011 für Großbetriebe und wird in vier Etappen auf Unternehmen mit über 150 MitarbeiterInnen ausgeweitet. Ausschlaggebend für die verpflichtende Berichtslegung ist die Anzahl der "dauernd" beschäftigten MitarbeiterInnen, die den Großteil des Jahres erreicht wird.

  1. Unternehmen mit mehr als 1.000 dauernd beschäftigten ArbeitnehmerInnen erstmals ab 2011 für das Berichtsjahr 2010
  2. Unternehmen mit über 500 dauernd beschäftigten AN-Innen erstmals ab 2012 für das Jahr 2011
  3. Unternehmen mit über 250 AN-Innen ab 2013 für 2012
  4. Unternehmen mit über 150 AN-Innen ab 2014 für 2013.

Nach Abschluss des Stufenplans im Jahr 2014 werden etwa 2800 Unternehmen einen internen Einkommensbericht mit geschlechtsspezifischen Entgeltdaten erstellen müssen.

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