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Frauen

Neu aufgelegt! Einkommensbericht-Praxisratgeber

Einkommensberichte können Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei der Bezahlung schwarz auf weiß aufzeigen. Wichtig ist daher nicht nur eine genaue Erstellung, sondern auch die Analyse der Ergebnisse. Unsere BetriebsrätInnen-Umfrage zum Thema Einkommensberichte hat auch deutlich gezeigt, dass wenn Unterschiede im Bericht sichtbar werden, das auch die meisten ArbeitgeberInnen nicht kalt lässt und gehandelt wird.

"Mit den Einkommensberichten sind wir Vorreiter in ganz Europa. Und die BetriebsrätInnen sind es, die an vorderster Stelle für mehr Einkommensgerechtigkeit im Einsatz sind", sagt ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Renate Anderl. "Die Einkommensberichte sind ein starkes Instrument um damit nachvollziehen können, wie hoch die Gehälter von Frauen und Männern in einer Verwendungsgruppe sind."

"Wenn Ungleichheiten beim Einkommen da sind, dann wird das Gespräch mit der Unternehmensleitung gesucht und Druck gemacht, damit diese Unterschiede behoben werden. Der aktualisierte Praxisratgeber wird dazu beitragen, die Ergebnisse der Einkommensberichte in Maßnahmen für mehr Einkommensgerechtigkeit umzusetzen. Ich freue mich sehr, dass wir dieses nützliche Service-Tool gemeinsam mit dem Frauenministerium und der Arbeiterkammer auf den Weg gebracht haben", so Anderl.

Die Gewerkschaften wurden eingeladen, ihre bisherigen Erfahrungen mit den Einkommensberichten in den Praxisteil der Broschüre einzubringen. Auch wurden die neuesten Ergebnisse der AK und ÖGB-Frauen Umfrage unter BetriebsrätInnen zum Thema Einkommensbericht eingearbeitet. Klar ist, dass die Einkommensberichte und der Umgang in der Praxis eine Herausforderung für BetriebsrätInnen sind. Der nun aktualisierte Ratgeber soll helfen, sie zu meistern. Das Ziel ist klar: Einkommensgerechtigkeit!

Die ÖGB Frauen fordern zum Thema Einkommensgerechtigkeit:

  • Kollektivvertraglicher Mindestlohn bzw. –gehalt von 1.500 Euro brutto/Monat auf Basis Vollzeitbeschäftigung
  • Sensibilisierung der Kollektivvertragsverhandlerinnen und –verhandler in Gleichstellungs- und Geschlechterfragen
  • Widerspiegelung des Geschlechteranteils in den Verhandlungsteams für Kollektivverträge/Lohnverhandlungen
  • Aktive Bekämpfung von Umgehungsverträgen und atypischen Beschäftigungsverhältnissen (z.B. befristete Beschäftigung, Zeitarbeit, neue Formen von Arbeitsverträgen mit weniger Bezahlung und weniger Rechten, etc.)
  • Anrechnung der Karenzzeiten auf alle dienstzeitabhängigen Ansprüche (analog Präsenz- und Zivildienst, Arbeitsplatzsicherungsgesetz).

Die gedruckte Version können Sie jetzt vorbestellen unter: frauen@oegb.at oder telefonisch bei der ÖGB-Bundesfrauenabteilung unter: 01/534 44-39042

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