Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung. Datenschutz
Frauen
Die vergangenes Jahr gestartete Kampagne "Würden Sie Ihrer Tochter weniger Taschengeld geben als Ihrem Sohn?" der ÖGB-Frauen zum EPD wird fortgesetzt.

Equal Pay Day 2016 (+Film)

In Österreich arbeiten Frauen nach wie vor 82 Tage "gratis"

Über Geld spricht man in Österreich nur ungern. Oder wissen Sie, wie viel ihre Familienmitglieder, Freunde, und Kollegen verdienen? Werden Ihre Tochter und Ihr Sohn am Arbeitsplatz gleichberechtigt behandelt? 

Der Equal Pay Day (EPD) bricht jedes Jahr aufs Neue mit diesem Tabu und macht Geld zum Topthema. Und das ist auch gut so: Denn nach wie vor ist in Österreich der Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern drastisch hoch. Laut aktueller Statistik müssen Frauen mit 22,36 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen im Jahr auskommen. Bei einem Durchschnittseinkommen von netto 23.003 Euro bedeutet das ein Minus von 5.143,47 Euro für Frauen. Europaweit ist nur in Estland die Einkommenslücke größer.

"Trotz zahlreicher Maßnahmen, um die Ungleichheit zu beseitigen, arbeiten Frauen nach wie vor statistisch gesehen 82 Tage gratis. Das ist eine echte Blamage. Denn Frauen leisten tolle Arbeiten und verdienen mehr", betont Renate Anderl, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende.

Equal Pay Day 2016 

Österreichweit findet der EPD am 11. Oktober statt. Im Bundesländervergleich gibt es jedoch große Unterschiede. Trotz einer Verbesserung von fünf Tagen belegt Vorarlberg auch in diesem Jahr den unbeliebten letzten Platz, hier fällt der EPD auf den 14. September. Für Frauen bedeutet das rund 30 Prozent weniger Einkommen. In Oberösterreich müssen Frauen mit circa 27 Prozent weniger Einkommen als Männer auskommen - der EPD fällt hier auf den 25. September, eine Verbesserung um zwei Tage. Ausführliche Informationen zum Bundesländervergleich finden Sie in der aktuellen EPD-Statistik.

Unser Ziel: 100% Einkommensgerechtigkeit = Equal Pay Day am 31.12.

Daher fordern wir Gewerkschafterinnen:

  • Mindesteinkommen von 1.700 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung
  • Verpflichtende Frauenförderung in großen Betrieben
  • Verbindliche Quoten für Führungspositionen

 

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

ÖGB Newsletter

Hier erhalten Sie wöchentlich die wichtigsten Informationen des ÖGB zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Berichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr.
Geschlecht
Geschlecht:
Name
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt