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Frauen

ÖGB-Schumann: Karenzzeiten gesetzlich anrechnen – und zwar rasch!

Jede kollektivvertragliche Verbesserung wurde von den Gewerkschaften erkämpft!

Der ÖGB und die Gewerkschaften fordern eine gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten und „zwar nicht seit gestern, sondern schon seit langem. In vielen Kollektivverträgen konnten durch den Einsatz der Gewerkschaften und engagierten BetriebsrätInnen bereits wesentliche Verbesserungen erzielt werden. Es braucht aber eine gesetzliche Regelung, damit alle ArbeitnehmerInnen gleichermaßen profitieren. Zeit mit Kindern zu verbringen, darf kein Nachteil im Berufsleben sein“, fordert Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende.

Absolut unverständlich ist daher für Schumann, dass ÖVP-Klubobmann August Wöginger die Sozialpartner auffordert, hier aktiv zu werden und Frauen- und Familienministerin Juliane Bogner-Strauß sogar einen Schritt weitergeht und gar droht, dass - wenn es nicht geregelt wird – ein Gesetzesentwurf eingebracht wird. „Jede bisherige diesbezügliche kollektivvertragliche Verbesserung wurde von der ArbeitnehmerInnenseite erstritten. Falls die Bundesregierung es ernst meint, dann soll sie bitte nicht abwarten, sondern dafür sorgen, dass die Umsetzung auf gesetzlicher Ebene rasch erfolgt“, sagt die ÖGB-Vizepräsidentin und fügt abschließend hinzu: „Wir würden uns freuen, wenn die Bundesregierung genauso schnell bei Verbesserungen im Sinne der ArbeitnehmerInnen agieren würde, wie bei Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschweren, wie etwa der generelle 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche.“

 

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