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Frauen

ÖGB unterstützt die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“

Arbeitnehmerinnen haben Recht auf positives und gewaltfreies Arbeitsklima

Ob körperliche und psychische Gewalt, (sexuelle) Belästigung oder Mobbing - Gewalt an Frauen ist ein ernstes Problem – auch im Job. Der ÖGB unterstützt daher die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die am Sonntag, 25. November, startet. Als ein Zeichen der Solidarität wird kommende Woche die Aktionsfahne am ÖGB-Gebäude in Wien gehisst.

„Ein positives, wertschätzendes und gewaltfreies Arbeitsklima sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Besonders wichtig ist daher eine Auseinandersetzung und Prävention auf allen Ebenen, durch Wegschauen und Schweigen wird das Leid der Betroffenen zusätzlich vergrößert“, betont Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende. Sie fordert ein aktives Auftreten von Unternehmen und Führungskräften gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz, Planbarkeit der Arbeitszeit und ausreichend Freizeit, um Überlastungen zu verhindern genauso wie genügend Beschäftigte im Betrieb, um den Arbeitsdruck gut verteilen zu können.

Die Ursachen für Belästigung und Gewalt im Betrieb liegen zu einem großen Teil auch in der Arbeitsorganisation. Zunehmende Belastungen durch Konkurrenzdruckdruck, knappe Personalressourcen, überlange Arbeitszeiten, Angst um den Arbeitsplatz sowie fehlende Kommunikation erhöhen das Risiko für Gewaltvorkommnisse.

 

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