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Frauen

Rechtsanspruch auf Papa-Monat für alle Väter

ÖGB-Frauen gratulieren Strache zur Geburt des Sohnes

„Wir gratulieren dem Vizekanzler und seiner Frau Philippa zur Geburt des Sohnes. Besonders freuen wir uns, dass er sich dazu entschieden hat, den Papa-Monat zu nutzen und die ersten vier Wochen bei Frau und Kind zuhause zu bleiben“, so Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende. „Die Geburt eines Kindes ist ein großes Ereignis für Eltern. Daher sind wir überzeugt, dass sich der Vizekanzler gleich nach seiner Rückkehr in die Tagespolitik dafür einsetzen wird, dass alle Väter einen Rechtsanspruch auf den Papamonat bekommen, um ihre Partnerin zu unterstützen und die Bindung zum Kind zu stärken.“

Derzeit können Väter, die die ersten Wochen mit Frau und Kind verbringen möchten, mit dem Arbeitgeber einen „Papamonat“ (=Familienzeit) vereinbaren. Einen Rechtsanspruch auf den Papamonat haben Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft jedoch nicht. „Die ÖGB-Frauen fordern schon lange einen Rechtsanspruch auf einen Papamonat. Dieser würde gewährleisten, dass Väter nicht vom Wohlwollen der Arbeitgeber abhängig sind und diese Zeit mit ihrem Kind verbringen können“, betont Schumann abschließend.

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