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Frauen

ÖGB-Schumann zum Frauentag: Kinderbetreuung ist ein Schlüssel zur Chancengleichheit

ÖGB-Frauen fordern bessere Öffnungszeiten und bessere Arbeitsbedingungen

„Kinderbetreuungseinrichtungen mit Öffnungszeiten, die eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen, sind vor allem in ländlichen Gebieten noch immer Mangelware. Dabei ist eine ganzjährige, qualitätsvolle Kinderbetreuung einer der wesentlichen Schlüssel für die Chancengleichheit am Arbeitsplatz“, betont Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende. Anlässlich des Internationalen Frauentags fordern die ÖGB-Frauen einen Rechtsanspruch auf einen beitragsfreien Kinderbetreuungsplatz für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr. 

„Für Frauen ist es oft sehr schwer möglich, wieder in den Beruf einzusteigen, geschweige denn, sich für eine Vollzeitarbeit zu entscheiden. Das wirkt sich negativ auf das Einkommen aus und führt dazu, dass viele Frauen im Alter finanziell vom Partner abhängig sind und viel häufiger von Altersarmut betroffen sind“, bringt die ÖGB-Vizepräsidentin das Dilemma auf den Punkt. „Kinder kriegen darf keinen Nachteil bringen und Mütter und Väter haben sich ein sorgenfreies Leben verdient, in dem Beruf und Familie gut vereinbar sind. Deshalb wollen wir, dass das Budget für Elementarpädagogik auf mindestens 1 Prozent des BIP aufgestockt wird. Das brächte 1,2 Milliarden Euro mehr für die Bildung unserer Kinder.“

Mehr Geld, mehr Personal und bessere Rahmenbedingungen

Eine Erhöhung des Budgets käme außerdem den PädagogInnen, AssistentInnen und HelferInnen in Kinderbildungseinrichtungen zugute. „Wir brauchen bundeseinheitliche Mindeststandards. Es kann nicht sein, dass es davon abhängt, ob jemand in Wien, Tirol oder Oberösterreich wohnt, welche Ausbildung das Personal haben muss, wie viele Schließtage es geben kann oder wie viele Kinder von wie vielen Erwachsenen betreut werden dürfen“, sagt Schumann. Die Beschäftigten in Kinderbildungseinrichtungen leisten täglich ganz Besonderes für die Entwicklung unserer Kinder und diese Arbeit hat bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen verdient.“
 

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