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Frauen

ÖGB-Schumann: Verlängerung der Sonderbetreuungszeit ist wichtiger erster Schritt, aber zu wenig

Es braucht einen Rechtsanspruch und langfristige Lösungen für mehr Planbarkeit

„Wir haben als Gewerkschaftsfrauen seit Monaten auf die dramatische Betreuungssituation in Österreich hingewiesen – die Verlängerung der Sonderbetreuungszeit ist daher eine wichtige und längst überfällige Maßnahme. Sie greift allerdings viel zu kurz“, so ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende Korinna Schumann anlässlich des im Nationalrat einstimmig angenommenen Abänderungsantrags zur Verlängerung der Sonderbetreuungszeit bis Ende September.

Die Verlängerung bringe nämlich gerade in den Sommermonaten kaum Entlastung für Eltern, da die Sonderbetreuungszeit nur in Anspruch genommen werden kann, wenn Schulen und Kindergärten coronabedingt geschlossen werden – nicht wenn sie grundsätzlich geschlossen haben. Weiters sei nicht verständlich, wieso es immer noch keinen Rechtsanspruch gibt, der Bund weiterhin nur ein Drittel der Finanzierung übernimmt und die Regelung bis Ende September befristet ist.

„Wir fordern eine Verlängerung der Sonderbetreuungszeit bis mindestens Ende des Jahres. Es ist nach wie vor unklar, wie sich die Corona-Situation im Herbst entwickeln wird – Eltern brauchen jetzt Planungssicherheit statt kurzfristigen Lösungen, dazu einen Rechtsanspruch und volle Kostenübernahme vom Bund“, so die Vizepräsidentin.

 

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