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Frauen

ÖGB-Schumann: „Die Maskenpause braucht es dringend – und zwar jetzt”

ÖGB-Vizepräsidentin fordert Maskenpause für ArbeitnehmerInnen und Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Masken

Viel zu lange schon wird von Seiten der Arbeitgeber und der Wirtschaft weggehört, wenn es darum geht, die Anliegen der Beschäftigten ernst zu nehmen. Der Mund-Nasen-Schutz, also die Maske, bestimmt den Alltag aller Menschen in Österreich. Vor besonderen Herausforderungen stehen aber jene ArbeitnehmerInnen, die während ihrer Arbeitszeit eine Maske tragen müssen. „Viele Beschäftigte bekommen schlecht Luft, leiden an Hautirritationen und sind starken Belastungen ausgesetzt – deshalb braucht es dringend die Maskenpause”, fordert ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann. 

Das sind wir den Corona-HeldInnen schuldig

„Das sind wir den vielen Menschen, die tagtäglich in der Corona-Krise für uns im Einsatz sind und dabei die ganze Zeit die Maske tragen, um sich und uns zu schützen, mehr als schuldig”, betont die ÖGB-Vizepräsidentin. Eine bedeutende wissenschaftliche Erkenntnis kommt dazu aus Deutschland: Dort empfiehlt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, die für den Arbeitsschutz zuständig ist, Tragezeitbegrenzungen und Erholungspausen von Masken, die im Berufsalltag getragen werden. Das Abnehmen der Maske solle alle zwei Stunden für 30 Minuten möglich sein – etwa dafür, dass sich Beschäftige zurückziehen können oder an die frische Luft gehen.

Mehrwertsteuer auf Masken abschaffen

„Eine weitere wichtige Forderung ist die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Masken. Diese Mehrwertsteuerreduktion muss an die KonsumentInnen weitergeben werden. Fast überall müssen Masken getragen werden und es kann nicht sein, dass sich der Finanzminister hier ein Körberlgeld holt”, kritisiert Schumann. Damit würde man dazu beitragen, dass alle Menschen günstiger zu den jetzt so notwendigen Masken kommen, fordert die ÖGB-Vizepräsidentin abschließend.

 

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