Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
PensionistInnen

Pflege als Herausforderung

Es geht um die zu Pflegenden und die PflegerInnen

„Die Pflege ist umfassend zu sehen. Es geht um die zu Pflegenden, die Prävention sowie um die Ausbildung und die Arbeitsbedingungen aller in der Pflege tätigen Menschen“, umriss Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wager in ihrem Einleitungsreferat zur Podiumsdiskussion „Pfleg als Herausforderung“ beim 3. ÖGB-BundespensionistInnenforum heute in der ÖGB-Zentrale im Catamaran in Wien, den Themenbereich.

Im internationalen Vergleich habe Österreich eine „unterdurchschnittlich gesunde Lebenserwartung“, stellte Rendi-Wagner eingangs fest. Auch wenn das österreichische Gesundheitssystem gut dastehe, „müssen und können wir uns verbessern. Dabei geht es immer um die Bedürfnisse der zu Pflegenden und auch den rund 300.000 Beschäftigten in diesem Bereich.“ Ein wichtiger Schritt wurde bereits gemacht: die Ausbildung der PflegerInnen wurde auf eine neue Basis gestellt. Ein weiterer Baustein sind die im Aufbau befindlichen regionalen Gesundheitszentren mit multiprofessionalen Teams und langen Öffnungszeiten.

Birgit Meinhard-Schiebel, von der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger, sagte, dass die Pflegeleistung der Angehörigen „mit drei Milliarden Umsatz pro Jahr“ zu beziffern sei. Weiters würden 40.000 Kinder ihre Angehörigen pflegen. Monika Weisensteiner von der AK-Wien forderte, einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz. Alexander Miklautz vom Sozialministerium wies darauf hin, dass es inzwischen umfassende Informationen über Unterstützungen und Förderungen im Pflegebereich gibt.

Herbert Messinger - Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegepädagoge, forderte mehr Anerkennung für die Beschäftigten im Pflegebereich und wies darauf hin, dass eine verbesserte Ausbildung „Geld und Zeit kostet“. Franz Ferner, Landesgeschäftsführer Volkshilfe Steiermark, kritisierte, dass eine überbordende Sozialbürokratie dem Hausverstand und dem Engagement der Beschäftigten entgegensteht.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

ÖGB Newsletter

Hier erhalten Sie wöchentlich die wichtigsten Informationen des ÖGB zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Berichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr.
Geschlecht
Geschlecht:
Name
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt