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Die Schattenseiten der Fußball-WM

Diskussionsveranstaltung am Dienstag, den 10. Juni im Catamaran

Nur noch wenige Tage trennen uns vom Anpfiff zum wohl spektakulärsten Sportevent der Fußballwelt, die WM in Brasilien. Die Austragung der Spiele im Land des Fußballweltmeisters ist bereits im Vorfeld mit vielen Erwartungen und Emotionen aufgeladen, die weit über sportliche Interessen hinausgehen.

Die Ermöglichung eines solchen Ereignisses bedarf enormer wirtschaftlicher und politischer Anstrengungen, die jedoch auch hohe soziale Kosten tragen. So kam es vor den Spielen zu tödlichen Unfällen bei Bauarbeiten für die Fußballstadien und zu Zwangsvertreibungen von mittlerweile 250.000 Menschen für Infrastrukturprojekte. Die brasilianische Zivilgesellschaft wehrt sich mit Demonstrationen und der Gründung eigener Komitees (Comites Popular da Copa).   

Das internationale Referat des ÖGB lädt daher gemeinsam mit Südwind und „Nosso Jogo“, die Initiative für globales Fairplay,zu einer Diskussionsveranstaltung ein, bei der zwei Gäste aus Brasilien, die in ihrer Arbeit von den Auswirkungen unmittelbar betroffen sind, von ihren Erfahrungen berichten werden. Der ÖGB gibt ebenfalls eine Stellungnahme zur Verletzung von Arbeitsrechten im Rahmen von Sportgroßereignissen ab und erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der brasilianischen Arbeitnehmer_innen und Betroffenen der Fußball-WM. Dazu hat die Initiative Nosso Jogo die Petition „Für bindende Menschenrechtsstandards bei Sportgroßevents!“ gestartet, die online unterschrieben werden kann: www.nossojogo.at.

Ort: Grete Rehor Saal (Erdgeschoss), Catamaran, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Zeit: 18:00 Uhr

Am Podium:
Nilson Duarte Costa
, Präsident der Bau-Holz-Gewerkschaft “Sindicato dos Trabalhadores nas Indústrias da Construção Pesada” von Rio de Janeiro. Er führte den Streik der Bauarbeiter_innen des Maracanã-Stadions an, in dem das WM-Finalspiel stattfinden wird. Er spricht über die Situation der Bauarbeiter_innen in Brasilien.

Leila Regina da Silva, Anthropologin. Sie arbeitet für das Nachhaligkeitsinstitut “Instituto Nenuca de Desenvolvimento Sustentável” und begleitet Müllsammler_innen, Zwangsvertriebene und Prostituierte in Belo Horizonte bei ihrem politischen Organisationsprozess. Sie spricht über die Situation der Frauen in Brasilien, die sozialen Auswirkungen der Fußball-WM und wie sich die Zivilgesellschaft dagegen organisiert.

Marcus Strohmeier, internationaler Sekretär des ÖGB, spricht über die Position des ÖGB zu den Vorfällen rund um internationale Sportevents.

Stefan Grasgruber-Kerl von Südwind stellt die Initiative „Nosso Jogo“ und die Petition „Für bindende Menschenrechtsstandards bei Sportgroßevents!“ vor.
 
Moderation:
Nadja Pospisil, ÖGB – Internationales Referat

Um Anmeldung wird gebeten. Bitten schicken Sie ein Mail an Frau Nadja Pospisil: nadja.pospisil@oegb.at
 

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