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Treffen der österreichischen IGRs am 8. April in Wien

Konferenz der Interregionalen Gewerkschaftsräte (IGR)

Treffen der österreichischen IGRs am 8. April in Wien

Die Interregionalen Gewerkschaftsräte (IGRs) sind eine spezielle Form der transnationalen Zusammenarbeit und haben ihren Ursprung in informellen Zusammenschlüssen der Gewerkschaften in den Grenzregionen Europas. Mittlerweile hat Österreich neun (9) institutionalisierte IGRs, europaweit gibt es sogar 45 IGRs, von denen derzeit 25 aktiv sind.
Die österreichische IGR-Konferenz am 8. April 2015 zu der alle IGR-Mitglieder sowie ÖGB-LandessekretärInnen eingeladen wurden, befasste sich mit den Themenbereichen Mobilität und der fairen Umsetzung der ArbeitnehmerInnenfreizügigkeit in der EU.

Luca Visentini zu Gast

Die IGR-Konferenz durfte außerdem einen internationalen Gast begrüßen: Der zukünftige EGB-Generalsekretär, Luca Visentini, nahm ebenfalls an der Konferenz Teil und berichtete ausführlich über die Koordination der IGRs auf EU-Ebene. Inspiration und Diskussionsgrundlage bildeten seine Visionen für den EGB für die nächsten vier Jahre.

IGRs stellen ihre Arbeit vor

Die verschiedenen IGRs nützten die Gelegenheit und die KollegInnen stellten ihre Arbeit aber auch die aktuellen Herausforderungen vor und diskutierten diese angeregt.
So hat beispielsweise der 2002 gegründete IGR Bodensee, der 15 000 PendlerInnen aus Vorarlberg betreut, mit der derzeitigen Auflösung des fixen Frankenkurses zu kämpfen. ArbeitgeberInnen in der Schweiz zahlen die Gehälter momentan in Euro aus, um ihr Minus auszugleichen, was wiederum für ArbeitnehmerInnen ein großes Problem darstellt.
Der ebenfalls sehr aktive IGR Burgenland berichtete über zahlreiche laufende Aktivitäten, wie etwa den Aufbau eines nachhaltigen Kooperationsnetzwerkes von arbeitsmarktrelevanten Behörden und Institutionen, den Ausbau der muttersprachlichen Information und Beratung für ungarischen ArbeitnehmerInnen im Burgenland sowie den Aufbau von grenzüberschreitenden Kooperationsnetzwerken. In den Jahren zwischen 2008 und 2015 wurden ganze 76 000 Beratungen im Rahmen des IGRs durchgeführt. In Zukunft wird der IGR Burgenland-Westungarn die arbeitsrechtliche Information und -Beratung nicht nur weiterhin in ungarischer Sprache anbieten, sondern auch noch zusätzlich in rumänischer Sprache.

Nachhaltige Vernetzung

Das informative und fruchtbare Zusammentreffen der österreichischen IGRs im Rahmen der IGR-Konferenz hat nur erneut bestätigt, wie wichtig gegenseitiger Austausch und Debatte für grenzüberschreitende Gewerkschaftsarbeit ist. Eine weitere Konferenz ist bereits in Aussicht und wird vermutlich Ende 2015 oder Anfang 2016 stattfinden.

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