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Austausch mit den polnischen Gewerkschaften

Erich Foglar und Renate Anderl besuchen Polen

Von 24.03 - 27.03 besuchte Präsident Erich Foglar gemeinsam mit der Vizepräsidentin Renate Anderl die drei großen Dachverbände NSZZ „Solidarność, OPZZ und FZZ. Es folgte ein intensiver Austausch mit den Vorsitzenden der drei großen Gewerkschaften, die ihnen einen Überblick über die aktuelle Situation der polnischen Gewerkschaften geboten haben. Der soziale Dialog befindet sich in der Krise, viele junge Menschen wandern auf der Suche nach einem Arbeitsplatz aus, die Beschäftigungsverhältnisse sind prekär. In Zeiten wie diesen ist internationale solidarische Unterstützung wichtiger denn je. Deshalb einigte man sich darauf, die Zusammenarbeit zwischen den polnischen Gewerkschaften und dem ÖGB zu intensivieren und die bevorstehenden Schwierigkeiten in Europa gemeinsam in Angriff zu nehmen.


Danziger Westerplatte


Der Besuch in Polen hatte noch einen weiteren wesentlichen Grund. Die Delegation besuchte die Westerplatte in Danzig. Dort, wo vor 70 Jahren der Zweite Weltkrieg begann, legten die Delegierten einen Kranz mit der Aufschrift „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“, nieder. Anschließend folgte ein Besuch der Danziger Werft. An diesem ebenfalls historisch sehr bedeutenden Ort, nahm die Gewerkschaftsgeschichte ihren Lauf. Mit der Unterstützung und unter der Führung von Lech Walesa wurde NSZZ „Solidarność zu einer der stärksten Gewerkschaften überhaupt.


Besuch in Warschau


Am 26.03 ging es weiter nach Warschau. Neben den Treffen mit den Gewerkschaftspräsidenten Jan Guz und Tadeusz Chwalka, wurde die Delegation im Sejm empfangen. Es folgten weitere Termine mit der Arbeitsinspektorin und der Friedrich Ebert Stiftung. Am 27.03 wurden die Delegierten von Vertretern der österreichischen Botschaft, der FES und den Internationalen Sekretären von OPZZ und FZZ zum Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos begleitet. Im Namen des ÖGB ehrte Erich Foglar mit einem Kranz die Opfer des Aufstandes, die im Warschauer Ghetto gefangenen Juden. Der anschließende Besuch des Denkmals für Willy Brandt hatte einen symbolischen Charakter. Das Denkmal dient als Zeichen für die Aussöhnung mit Polen und das Zugeständnis der Schuld für die unmenschlichen Verbrechen, die im Zuge des Krieges an den Menschen verübt worden sind.
 

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