Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
www.mitgliederservice.at

Mitglieder sehen mehr

Geben Sie Ihren Usernamen und das von Ihnen gewählte Passwort ein und klicken Sie auf "Anmelden".

Wenn Sie noch nicht registriert sind, können Sie die Erstanmeldung auf unserer Website selbst durchführen - Jetzt registrieren.

Während des Arbeitsverhältnisses

Die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen

Arbeitszeit: Normalarbeitszeit laut Arbeitszeitgesetz: 40 Stunden pro Woche, 8 Stunden pro Tag (Umrechnung auf den Monat: x 4,33 = 173,2 Stunden). In vielen Kollektivverträgen sind kürzere Arbeitszeiten festgelegt.

Überstunden: Maximal zwei am Tag, fünf in der Woche, darüber hinaus zusätzlich weitere 60 Überstunden verteilt auf das ganze Jahr. Die Anzahl von zehn Überstunden pro Woche sowie die Höchsttagesarbeitszeit von 10 Stunden darf dabei aber nicht überschritten werden. Ausnahmen sind durch KV oder Betriebsvereinbarung möglich.
 

Ruhezeiten: zwischen zwei Arbeitstagen mindestens elf Stunden, zum Wochenende 36 Stunden. Ausnahmen durch KV oder Verordnung.

Urlaub: normalerweise 30 Werktage (inkl. Samstage), also fünf Wochen pro Jahr. Nach 25 Dienstjahren erhöht sich der Anspruch auf 36 Werktage. Z.B. Vordienst- und Ausbildungszeiten müssen zum Teil angerechnet werden, damit man die 25 Jahre früher erreicht. Der Anspruch auf Urlaub entsteht in den ersten sechs Monaten des ersten Arbeitsjahres im Verhältnis zu der im Arbeitsjahr zurückgelegten Dienstzeit, nach sechs Monaten in voller Höhe. Ab dem zweiten Jahr erhält man den gesamten Urlaubsanspruch mit Beginn des Arbeitsjahres. Der Urlaub sollte im selben Jahr verbraucht werden; innerhalb von drei Jahren muss er verbraucht werden, sonst verfällt er. Besondere Bestimmungen gelten für Zeiten der Karenz. Urlaub muss mit dem Arbeitgeber vereinbart werden und kann nicht angeordnet werden.

Krankheit: Für eine gewisse Dauer muss der Arbeitgeber das Entgelt weiterzahlen - zumindest für sechs Wochen. Das erhöht sich schrittweise auf bis zu zwölf Wochen (nach 25 Dienstjahren). Dieser Entgeltanspruch gilt jedoch für ArbeiterInnen nur pro Dienstjahr und nicht, wie bei Angestellten, pro Halbjahr. Danach gibt es Krankengeld von der Krankenkasse. Spezielle Regelungen gibt es bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Wenn Sie im Urlaub länger als drei Tage krank sind, werden auf Werktage fallende Tage der Erkrankung nicht auf das Urlaubsmaß angerechnet.

Detaillierte Bestimmungen finden Sie in der ÖGB-Broschüre "Was Sie unbedingt wissen sollten" (Login erforderlich). Bei Fragen hilft die zuständige Gewerkschaft gerne weiter.

Artikel weiterempfehlen