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Rückschritte in der Frauenpolitik durch schwarz-blaue Regierung

PRO-GE: Frauen werden in Armut und Abhängigkeit gedrängt

Anlässlich des Internationalen Frauentags warnt die PRO-GE Frauenvorsitzende Klaudia Frieben vor Rückschritten in der Frauenpolitik. „Vor 100 Jahren durften Frauen erstmals wählen. Seither haben wir dafür gekämpft, selbstbestimmt und gleichberechtigt leben zu können. Die angekündigten Maßnahmen der schwarz-blauen Regierung lassen aber befürchten, dass Frauen in Richtung arm und abhängig gedrängt werden“, so Frieben.

„Anstatt endlich über eine generelle Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich nachzudenken, werden Frauen Steine in den Weg gelegt und es wird über die Anhebung der Höchstarbeitszeit nachgedacht“, kritisiert die Gewerkschafterin. Wenig Verständnis zeigt sie auch für den angekündigten Familienbonus. Jene Frauen, die wenig verdienen und daher nicht in den Genuss des Steuerbonus kommen, werden mit Almosen abgespeist. „Anstatt Maßnahmen zu treffen, die nur jenen Menschen mit höherem Einkommen zu Gute kommen, hätte man das Geld dafür verwenden können, um endlich die Kinderbetreuung zu verbessern. Gerade in ländlichen Regionen gibt es noch massiven Aufholbedarf“, so Frieben.

Auch unter den Sparmaßnahmen beim AMS werden Frauen besonders leiden. „Noch immer sind es zu einem Großteil die Frauen, die sich um pflegebedürftige Familienmitglieder kümmern und deshalb aus dem Berufsleben aussteigen. Wollen sie dann wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen, werden sie nicht mehr die nötige Unterstützung von Seiten des AMS erhalten“, sagt die Frauenvorsitzende. „Die Regierung zeigt, dass sie keinerlei Fokus auf die Bedürfnisse der Frauen legt und wir wohl einen Backlash in der Frauenpolitik hinnehmen müssen. Für uns als Gewerkschafterinnen bedeutet dies, dass wir in Zukunft noch lauter auftreten werden, um die Anliegen der Frauen in den Vordergrund zu rücken“, sagt Frieben.

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