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Gegen Arbeitsplatzvernichtung

Allentsteig: Gewerkschaft PRO-GE fordert die Erhaltung der Heeresforst-Arbeitsplätze

Rund 50 Forstarbeiter am Truppenübungsplatz Allensteig zittern um ihre Arbeitsplätze. "Die Heeresforste dürfen nicht einfach ausgegliedert werden. Wir verlangen von den Verantwortlichen die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze und eine Beschäftigungsgarantie. Die Verunsicherung der Menschen muss ein Ende haben", fordern Alois Karner und Wolfgang Zuser von der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE).

Im Fall des Truppenübungsplatzes dürfen nicht nur lukrative Grundstücke und Jagdverpachtung im Vordergrund stehen, sondern die Erhaltung von Qualitäts-Arbeitsplätzen in einer strukturschwachen Region. "Die bisherigen Konzepte gefährden die vorhandenen Arbeitsplätze. Da in der Region Arbeitsplätze sehr rar sind, kann es sicher nicht im Sinne des Österreichischen Staates sein, gerade diese wichtigen Arbeitsstellen zu vernichten", betonen Karner und Zuser. Die geplante Ausgliederung der Waldbewirtschaftung an die Österreichischen Bundesforste bringe für die Beschäftigten keine Verbesserungen. Dies wurde auch vom Verteidigungsministerium in einer Aussendung ungewollt bestätigt. Es ist die Rede von unkonkreten Maßnahmen, damit "wesentliche Verschlechterungen für die betroffenen Mitarbeiter" verhindert werden und die Arbeitsplätze der Forstarbeiter überhaupt erhalten werden können.

"Den betroffenen Arbeitern und ihren Familien reicht es. So kann man nicht mit Beschäftigten umgehen, nur damit ein möglicher 'Etikettentausch' von Heeresforsten zu Bundesforsten stattfindet. Das ist kein zukunftsfähiges Konzept. Die PRO-GE fordert daher eine Beschäftigungs- und Standortgarantie für die betroffenen Forstarbeiter", stellen Karner und Zuser klar.

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