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Keine Handelsabkommen zulasten der ArbeitnehmerInnen!

Gewerkschaften für gerechten Welthandel statt unfairer Konzernpolitik

„Hinter TTIP und CETA verstecken sich massive Angriffe auf alles, was uns wichtig ist“, fand der Vorsitzende der Gewerkschaft vida, Gottfried Winkler, bei der Auftaktkundgebung zur Demonstration gegen die Freihandelsabkommen klare Worte. „Wir warnen seit Jahren vor diesen Gefahren. Heute bringen wir unseren Protest gegen die Handelspolitik der EU-Kommission unüberhörbar auf die Straße“, so der Spitzengewerkschafter bei seiner Rede am Karlsplatz in Wien.

„Wir sind nicht grundsätzlich gegen Handelsvereinbarungen. Sie können Sinn machen, die Wirtschaft ankurbeln und Verbesserungen bewirken“, betonte Winkler: „Mit aller Kraft wehren wir uns aber gegen Vertragswerke wie TTIP und CETA. Denn hinter verschlossenen Türen vereinbarte Verschlechterungen rund um die Rechte der ArbeitnehmerInnen und den Schutz von KonsumentInnen und Umwelt verdienen unseren entschlossenen Widerstand.“

TTIP und CETA seien eine Bedrohung für soziale Sicherheit, Arbeitsrechte, Umweltschutz, Energie- und Wasserversorgung, nachhaltige Landwirtschaft sowie Demokratie, so der vida-Vorsitzende: „Für Freihandelslobbyisten gilt all das als „Handelshemmnis“. Während die breite Masse der Menschen verliert, gibt es einige wenige Gewinner: Konzerne auf beiden Seiten des Atlantiks. Für sie werden die Gewinne sprudeln. Und es sind die ArbeitnehmerInnen, die dafür zahlen würden – mit einer Schwächung ihrer Rechte. Und dazu kann es von der Gewerkschaft nur ein lautes, klares NEIN geben!“

Gemeinsam mit anderen Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Organisationen der Zivilgesellschaft werde vida weiter entschlossen gegen CETA und TTIP auftreten: „Wir werden nicht leise. Wir treten auch in Zukunft für einen fairen Handel ein, der auf Solidarität, Demokratie und dem Respekt vor Natur, Umwelt und Menschenrechten fußt. Das sind wir uns selbst, aber vor allem den nachfolgenden Generationen schuldig“, so Winkler abschließend.

 

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