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Rotes Kreuz: KV-Verhandlungen müssen Verbesserungen bringen

Bundesweit einheitliche Regelungen für Sonntags- und Nachtdienstzulage verankern

Bei der heutigen Auftaktrunde der Kollektivvertragsverhandlungen für das Rote Kreuz fordern die Arbeitnehmervertreter deutliche Verbesserungen im Rahmenrecht für Beschäftigte. Die beiden zuständigen Gewerkschaften vida und GPA-djp wollen endlich eine bundesweit einheitliche, faire Entlohnung der Sonntags- und Nachtdienste im Kollektivvertrag verankern.

"Gleichzeitig fordern wir für unsere ArbeiternehmerInnen mehr Urlaub. Der erweiterte Anspruch soll für alle Kolleginnen und Kollegen österreichweit gleich sein. In anderen Kollektivverträgen im Sozialbereich ist das längst Wirklichkeit“, betont Verhandlungsführer Josef Kurta. Er drängt außerdem darauf, dass es „künftig für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Roten Kreuz eine bezahlte Mittagspause gibt. Viele haben das jetzt schon, es ist jedoch nicht einzusehen, warum nicht für alle diese Regelung gelten soll.“

Besonders wichtig ist den Betriebsrätinnen und Betriebsräten auch die Aufhebung der Befristung der Regelung für die Altersteilzeit. „Diese Maßnahme ist unumgänglich für ältere Kolleginnen und Kollegen nach vielen Dienstjahren in diesen physisch und psychisch fordernden Berufsfeldern“, so Kurta. Abschließend betont der Verhandlungsführer, dass „wir auf konstruktive und erfolgreiche Gespräche mit den Arbeitgebern hoffen. Erfolgreiche Verhandlungen mit guten Abschlüssen sind ein wichtiges und richtiges Signal für die Wertschätzung der kompetenten und hochwertigen Arbeit der Kolleginnen und Kollegen.“

Der Kollektivvertrag, der seit mittlerweile zehn Jahren von den Gewerkschaften vida und GPA-djp verhandelt wird, gilt für rund 8.500 MitarbeiterInnen in den Bereichen Rettungs- und mobile Dienste, Blutspendedienste, Alten- und Pflegeheime und Kinderbetreuungseinrichtungen.

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