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Reformen dürfen nicht an Betroffenen vorbei beschlossen werden

GPA-djp-Teiber zur Regierungsklausur: Beschäftigte in Pflegepläne einbinden

„Es ist begrüßenswert, dass das Thema Pflege und deren Finanzierung angegangen werden soll. Reformen müssen aber unter Einbindung der Beschäftigten passieren, denn diese sind ein wesentlicher Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Pflege und Betreuung und wissen sehr genau, wo der Schuh drückt“, kommentiert Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die morgen beginnende Regierungsklausur.

„Gerade im Bereich der Pflege und Betreuung erleben wir steigenden Arbeitsdruck bei gleichzeitigem großen Personalmangel. Die Antwort darauf kann nur heißen, die Arbeitsbedingungen in der Pflege durch bessere Bezahlung und Arbeitszeitqualität zu verbessern und bundesweit einheitliche Standards zu sichern, wenn wir wollen, dass Menschen diesen Beruf ergreifen und auf Dauer ausüben. Die öffentliche Hand trägt dabei für die Sicherstellung einer langfristigen Finanzierung durch ausreichende Steuermittel eine große Verantwortung. Im Interesse der Beschäftigten, aber auch der zu pflegenden Personen, müssen daher dringend die Interessensvertretungen der Beschäftigten mit am Tisch sitzen, wenn Reformen ausgehandelt werden“, so die Gewerkschafterin.
Die GPA-djp vertritt gemeinsam mit der Gewerkschaft vida etwa 140.000 Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich.

 

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