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BetriebsrätInnenkonferenz spricht sich für Protestmaßnahmen aus

ArbeitnehmerInnen verlangen bis Ende Februar Vorlage eines ordentlichen Angebots

Am 22. Jänner wurde die zweite Kollektivvertragsverhandlung für die ArbeiterInnen der heimischen Privatforste ohne Ergebnis abgebrochen. Die Arbeitgeberseite hat weiteren Verhandlungen eine Absage erteilt und will lediglich eine unverbindliche Empfehlung an die Unternehmen abgeben, die Löhne um 2,4 Prozent zu erhöhen. Am 4. Februar fand daher eine BetriebsrätInnenkonferenz in Leoben statt, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten.

„Die BetriebsrätInnen waren sich einig, dass man das Verhalten der Arbeitergeberseite nicht hinnehmen will. Immerhin geht es um 2.000 Beschäftigte, die harte körperliche Arbeit leisten und sich deshalb eine ordentliche Lohnerhöhung verdient haben“, betont der Verhandlungsleiter auf ArbeitnehmerInnenseite, Josef Reisenbichler. Die BetriebsrätInnen haben daher einstimmig beschlossen, am 14. März zu Protesten aufzurufen, sollte bis Ende Februar kein ordentliches Angebot der Arbeitgeber vorliegen.

        „Der Justamentstandpunkt von Johannes Thurn-Valsassina, Verhandlungsleiter der Arbeitgeberseite, ist nicht mehr zeitgemäß und schadet der Sozialpartnerschaft. ArbeitnehmerInnen bei den Privatforsten werden sich nicht mit Almosen zufriedengeben. Die Zeit der Knechte und Mägde ist vorbei. Wir wollen Verhandlungen auf Augenhöhe, die von gegenseitigem Respekt getragen sind“, sagt Reisenbichler, der weiter erklärt: „Positiv stimmt uns allerdings, dass wir aus den Betrieben hören, dass die Vorgehensweise von Thurn-Valsassina auch auf Arbeitgeberseite nicht nur Zustimmung findet. Wir fordern daher alle auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um gemeinsam eine gute Lösung im Sinne der ArbeitnehmerInnen und Arbeitgeber zu finden. Passiert dies nicht, werden wir uns weitere Schritte vorbehalten.“

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