Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Wöginger muss Konsequenzen aus Wahlschlappe ziehen

vida-Hebenstreit: Menschen haben sein falsches Spiel durchschaut

„Wenn es für die ÖVP bei einer Wahl nicht so läuft, wie sie sich das vorstellt, soll einfach das Wahlrecht geändert werden. Das ist nicht nur demokratiepolitisch bedenklich, sondern zeigt zudem, dass es null Respekt gegenüber der Wahlentscheidung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gibt“, so Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, zu den jüngsten Aussagen des ÖVP-Klubchefs und ÖAAB-Bundesobmanns August Wöginger.

   Hebenstreit betont, dass „Wöginger vollkommen recht habe, wenn er sagt, dass das Ergebnis der AK-Wahl für seine Partei bitter sei. Jedoch ist nicht das Wahlrecht für die Niederlage des ÖAAB verantwortlich, sondern die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben schlicht und einfach erkannt, dass Wöginger sie verraten hat“. Für den vida-Vorsitzenden steht außer Zweifel, dass „man nicht nach der Pfeife der Geldgeber von Bundeskanzler Sebastian Kurz tanzen kann, dabei sämtliche Interessen der hart arbeitenden Menschen in Österreich verkauft und gleichzeitig Arbeitnehmerwahlen gewinnen kann. Dieser Stil wurde eindeutig abgewählt.“
 
   Die desaströse Vorstellung bei den AK-Wahlen in Oberösterreich geht alleine auf Wögingers Kappe und er „sollte daraus umgehend persönliche Konsequenzen ziehen und abtreten, das ist er den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern schuldig“, so Hebenstreit. „Wenngleich aus Sicht der Sozialdemokratie Wöginger bei AK-Wahlen der beste Mann ist und für satte Zugewinne sorgt“, sagt der vida-Vorsitzende. Abschließend fordert Hebenstreit, dass „vielmehr über eine Reform der Wirtschaftskammerwahl nachgedacht werden müsse. Dort ist nicht nur die Wahlbeteiligung schlecht, sondern beim Wahlsystem der WKO ist es fraglich, ob sich überhaupt der Wählerwille durchsetzen kann.“

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

ÖGB Newsletter

Hier erhalten Sie wöchentlich die wichtigsten Informationen des ÖGB zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Berichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr.
Geschlecht
Geschlecht:
Name
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt