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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Pensionen: ÖVP, FPÖ und NEOS verweigern EisenbahnerInnen Gleichbehandlung

vida-Hebenstreit kritisiert: Rechtsparteien weiter für Abschläge bei Hackler- und Schwerarbeiterpension für tausende 60-Jährige im Schichtdienst

„Die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sorgen tagtäglich rund um die Uhr für die Mobilität dieses Landes. Sie leisten damit zudem einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Entgegen oft verbreiteter Märchen beschäftigen die Bahnen bald ein paar tausend 60-jährige SchichtarbeiterInnen. Ihnen steht ein Mindestmaß an Respekt und Wertschätzung zu. ÖVP, FPÖ und NEOS verweigern ihnen stattdessen aber weiterhin, nach Schwerarbeit und Schichtdienst zumindest abschlagsfrei in die Hackler- oder Schwerarbeiterpension zu gehen. Das den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern im Unterschied zu anderen Berufsgruppen zu verwehren, spricht für sich und ist respekt-und wertschätzungslos“, ist Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida empört.

   ÖVP, FPÖ und NEOS haben einen Entschließungsantrag der SPÖ gestern im Nationalrat abgeschmettert. Der Antrag diente dazu, dass definitiv gestellte EisenbahnerInnen analog zu den Bestimmungen des allgemeinen Pensionsrechts in Zukunft auch ein Recht auf eine abschlagsfreie Hackler- oder Schwerarbeiterpension haben.

   „Zehntausende EisenbahnerInnen geben tagtäglich ihr Bestes und haben damit Österreich zum Bahnland Nummer eins in der EU gemacht. Mehr als die Hälfe sind Schwer- oder SchichtarbeiterInnen - und das meist ohne Unterbrechung 30, 40 und mehr Jahre lang“, so Hebenstreit weiter.

   „Die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner erleben jetzt einen weiteren von ÖVP und FPÖ unter Beteiligung der NEOS verursachten Tiefpunkt. Diese Parteien beweisen erneut, dass sie nicht viel von sozialer Gerechtigkeit halten“, schließt der vida-Vorsitzende.

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