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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

4. vida-Gewerkschaftstag im Zeichen von gerechter Verteilung und Solidarität eröffnet

Hebenstreit: Sind Gegenmacht zu all jenen, die die Interessen der arbeitenden Menschen mit Füßen treten – Kampf um gutes Leben für alle

Wir sind die Gegenmacht zu all jenen, die die Interessen der arbeitenden Menschen mit Füßen treten. Wir sind es, die mutig in die Zukunft gehen“, stellte Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida, im Rahmen der Eröffnung des 4. vida-Gewerkschaftstages am Dienstagabend im Wiener Austria Center fest. „Wenn es sein muss, können wir auch der Sand im Getriebe derer sein, die die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Füßen treten. Die Gewerkschaften organisieren die arbeitenden Menschen im Zeichen der Solidarität“, bekräftigte Hebenstreit.

Der Kampf der Gewerkschaften um Respekt, um gerechte Verteilung, um das gute Leben für möglichst alle Menschen in unserem Land, spiele sich auf vielen Ebenen gleichzeitig ab, so der vida-Vorsitzende weiter. Eine ganz bedeutende Arena sei hier die Politik. Dort werden die Gesetzte gemacht – Gesetze für oder gegen die Interessen der arbeitenden Menschen. „Seit wir auf die harte Tour lernen mussten, dass die Sozialpartnerschaft auf sandigem Grund steht, sehen wir das noch deutlicher“, spielte Hebenstreit auf die Politik der letzten türkis-blauen Bundesregierung an und verwies auf die Verschlechterungen bei der Arbeitszeit oder die Enteignung der ArbeitnehmerInnen in der Sozialversicherung.

Gerade die vida habe bewiesen, dass sie – wo es sein muss – eine starke Gegenmacht sein könne. „Wir haben erfolgreiche Arbeitskämpfe in der Sozialwirtschaft, in der Luftfahrt und bei der Eisenbahn hinter uns“, so Hebenstreit.
„Für uns als Bewegung der Arbeit ist klar, dass die Menschen nicht leben, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Ein Koch hat vielleicht Freude daran, ein gutes Menü zuzubereiten. Aber nicht darum kocht er es, sondern weil wir dafür bezahlen. Arbeit ist beides: eine Tätigkeit, die andere gebrauchen können, und Existenzgrundlage für die, die sie erledigen“, erklärte der vida-Vorsitzende. 

Deshalb fordern die Gewerkschaften von den Arbeitgebern in erster Linie nicht mehr Sinn ein, sondern mehr Lohn. „Denn damit können sich die Menschen ein selbstbestimmtes Leben aufbauen. Als Gewerkschaft ist unsere Position klar: Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder, indem wir sie dazu ermutigen, sich zu solidarisieren und zu organisieren! Das – und nur das – verschafft uns den Respekt, dass man in Verhandlungen mit uns eintritt“, betonte Hebenstreit.

Über 700 Delegierte und Ehrengäste, darunter 30 internationalen Gäste aus neun Staaten sowie zahlreiche VertreterInnen von nationalen Partnerorganisationen, konnten bei der Eröffnung des vida-Gewerkschaftstages begrüßt werden. vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit begrüßte u.v.a. Innenminister Wolfgang Peschorn, AK-Präsidentin Renate Anderl, den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian sowie VertreterInnen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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