Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.

ÖGB-Schumann: „Menschen haben ein Recht auf beste Pflege und Betreuung“

Pflege sollte durch eine Vermögenssteuer finanziert werden

Der ÖGB begrüßt den Vorstoß der neuen Regierung, sich dem wichtigen Thema Pflege als erstes anzunehmen und freut sich, dass der neue Sozialminister Rudolf Anschober die Sozialpartner wieder stärker in politische Entscheidungen einbeziehen will. „Ein gesamtgesellschaftlich derart bedeutsames Thema bedarf großer Aufmerksamkeit. Alle Betroffenen und ihre Angehörigen brauchen die Sicherheit, in ganz Österreich die bestmögliche Pflege, Betreuung und Beratung zu erhalten.“

Dazu braucht es den flächendeckenden Ausbau der mobilen Dienste, Pflegeheime und Tageszentren sowie alternative Wohnformen, Hospize und Palliativeinrichtungen. 300.000 ArbeitnehmerInnen pflegen Angehörige zusätzlich zu ihrem Beruf. Die ArbeitnehmerInnen brauchen einen Rechtsanspruch gegenüber den Arbeitgebern auf die gesamte Dauer der Pflegekarenz. Der Großteil der Pflege wird von Frauen geleistet. Private Pflegearbeit darf für sie nicht bedeuten, dass sie ihre Berufstätigkeit aufgeben müssen.

Langfristige Finanzierung sichern, bessere Arbeitsbedingungen schaffen

Österreich wird älter und die Pflege betrifft immer mehr Menschen. Dies stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen: „Deshalb ist es auch wichtig, die Finanzierung guter Pflege für alle langfristig zu sichern“, unterstreicht Schumann, „eine Pflegeversicherung ist jedoch keine sinnvolle Lösung“. Die beste Möglichkeit zur Finanzierung der Pflege sei die Einführung einer Vermögenssteuer.

„Um dem Personalmangel in der Pflege entgegenzuwirken, braucht es vor allem wesentliche Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und eine gute Entlohnung des Pflegepersonals“, sagt Schumann. Die Beschäftigten in der Pflege und Betreuung müssten endlich die Anerkennung für ihre wichtige und oft schwierige Tätigkeit erhalten, die ihnen zusteht.

 

Newsletterauswahl

Bleib in Krisenzeiten informiert!

Abonniere jetzt den ÖGB-Newsletter und erhalte die wichtigsten aktuellen Nachrichten zum Thema "Arbeitswelt & Corona" in dein Postfach - gratis, kompakt und natürlich jederzeit kündbar!
Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

Artikel weiterempfehlen

Wir sind für Sie Da!
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Johann-Böhm-Platz 1
A-1020 Wien
Telefon: +43 / 1 / 534 44 39
e-Mail: oegb@oegb.at
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt English