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FSG-GÖD Jugend: #LOSTGENERATION – Lehrlings- und Joboffensive im öffentlichen Dienst

Der öffentliche Dienst und die Bundesregierung müssen flexibler und moderner werden

„Wir fordern, dass die Personaleinsparungen im gesamten öffentlichen Dienst gestoppt und Arbeitsplätze geschaffen werden! Die Entwicklung des österreichischen Arbeitsmarktes für Jugendliche unter 25 Jahren ist dramatisch!“, zeigt sich Michael Schuh, Bundesjugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter*innen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (FSG-GÖD Jugend) besorgt.

Die dramatischen Zahlen vom Mai 2020 zeichnen ein düsteres Bild: 74.931 arbeitslos vorgemerkte Jugendliche in Österreich – im Vergleich zu Personen über 25 Jahren mit dem höchsten Zuwachs von 103,8% zum Vorjahr.

„Die Regierung muss handeln! Der öffentliche Dienst muss einen Beitrag zur Bewältigung der Jugendarbeitslosigkeit leisten und darf nicht alles an die Privatwirtschaft abwälzen!“, so Stefan Zahlbrecht, stv. Bundesjugendvorsitzender FSG-GÖD Jugend und AMS-Betriebsrat.

Der Lehrstellenmarkt stellt die Lehrstellensuchenden vor schwierige Herausforderungen

In Österreich stehen mit Mai 2020 4.585 Lehrstellen zur Verfügung. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Verlust von 21,3%. „8.835 Lehrstellensuchende - das heißt die Hälfte erhält keine Lehrstelle. Das ist eine Katastrophe für die Jugendlichen. Wir steuern auf eine #lostgeneration zu, die keine bis wenig Perspektiven hat, eine Anstellung am Arbeitsmarkt zu finden und sich ein eigenes Leben aufzubauen!

„Wir stellen klar die Forderung nach einer Lehrlingsoffensive im öffentlichen Dienst! Dies ist realistisch und kann so schnell wie möglich umgesetzt werden. In den Ministerien, im Landesdienst und in den ausgegliederten Unternehmen des Bundes kann die öffentliche Hand Lehrstellen zur Verfügung stellen und so den Jugendlichen unseres Landes – unserer Zukunft – helfen!“ so Pamela Fazlic, stv. Bundesjugendvorsitzende FSG-GÖD Jugend und Personalvertreterin im BMK.

„Generationsübergreifend zusammenarbeiten ist mit der Altersteilzeit gut kombinierbar!“ sind sich Schuh, Zahlbrecht und Fazlic einig. „Das Arbeitszeitmodell der Altersteilzeit ist ein perfektes arbeitsmarktpolitisches Instrument, um Planstellen im öffentlichen Dienst zu ergänzen, den Lehrstellensuchenden zu helfen und von dem Wissen der erfahrenen Kolleg*innen zu profitieren. Zusätzlich kann die öffentliche Hand den Unter-25-Jährigen, die eine Ausbildung abgeschlossen haben, auch ein Kontingent der Joboffensive zur Verfügung stellen. Ermöglichen wir den Kolleg*innen im öffentlichen Dienst die Altersteilzeit und lassen wir einen modernen Staat zu!“ so Stefan Zahlbrecht.

„Durch die Altersteilzeit können Lehrlinge durch erfahrene Kolleg*innen angelernt werden. Dadurch geht jahrelanges Wissen nicht verloren und man kann zusätzlich der Jugendarbeitslosigkeit entgegenwirken. Es ist an der Zeit, dass der öffentliche Dienst und die Bundesregierung flexibler und moderner werden!“ schließt Pamela Fazlic.

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