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Gewerkschaft vida sieht Ende der Maskenpflicht in der Gastronomie und Hotellerie als logischen Schritt

vida-Tusch: „Wenn Covid-Tests im Tourismus, dann für alle Beschäftigten“

„Dass ab 1. Juli auch die Maskenpflicht für Kellnerinnen und Kellner fällt, ist zu begrüßen. Man muss aber dazu sagen, dass das Tragen der Masken ja schon seit den letzten Lockerungsmaßnahmen nur noch wenig Sinn hatte“, sagt Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida. Der Gewerkschafter betont, dass mit den Masken nur das Gegenüber geschützt ist: „Das heißt, die Beschäftigten in der Gastronomie waren der Infektionsgefahr sowieso ausgesetzt, nachdem die Gäste zu keiner Zeit und weder Mund-Nasen-Schutz noch Masken tragen mussten.“ Außerdem habe man ohnehin das Gefühl gehabt, dass die Maskenpflicht bereits gefallen ist. Tusch richtet nicht zuletzt deswegen auch einen Appell an die Gäste, etwa durch Abstandhalten sowie Handhygiene einen Beitrag zu leisten - und sollte man sich krank fühlen, vom Besuch eines Lokals abzusehen - damit das Personal nicht dem Infektionsrisiko ausgesetzt wird.

Nicht zufrieden zeigt sich Tusch weiterhin mit den Plänen der Bundesregierung, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die am Gast arbeiten, flächendeckend auf Covid-19 zu testen. „Unsere Position ist ganz klar. Gegen Testungen für Beschäftigte im Tourismus ist nichts einzuwenden. Wichtig ist, dass der Job unabhängig vom Testergebnis gesichert ist und alle getestet werden, und nicht nur jene, die direkt am Gast oder Kunden arbeiten.“ Es könne nicht sein, dass ArbeitnehmerInnen stigmatisiert werden, indem man sie so hinstellt, als ob sie die größten Virenüberträger schlechthin wären. „Die Übertragungsgefahr von Corona durch Gäste, die in mehreren Lokalen unterwegs sind, ist höher – wie auch internationale Erfahrungen zeigen“, schließt der vida-Gewerkschafter.

 
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