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Austro Control: Zentralbetriebsrat besorgt wegen Diffamierung der Beschäftigten

Berichte und Vergleiche entsprechen in keiner Weise der Realität

„Medien- und Rechnungshofberichte rücken derzeit die Beschäftigten der Austro Control in ein schiefes Licht“, kritisiert Zentralbetriebsratsvorsitzender Alexander Rovina. Es entstehe dadurch der Eindruck, dass die Austro Control mit Steuergeldern finanziert werde und es üppige Durchschnittsgehälter geben würde. Beides entspreche in keiner Weise der Realität. Das könne man jederzeit auch aus dem Geschäftsbericht der Austro Control herauslesen. Damit die Beschäftigten zu diffamieren, bezeichnet der Zentralbetriebsratsvorsitzende als „in höchstem Maße unseriös“.

Unser Geschäft ist die Sicherheit – am Boden und in der Luft. Die Umsätze bringen die Airlines, vor allem ausländische“, stellt Rovina klar. Die Lande- und Überfluggebühren sind die weitaus bedeutendste Einnahmequelle der Austro Control. Diese werden auf europäischer Ebene festgelegt. Nur etwa fünf bis sechs Prozent eines Ticketpreises landen bei der Flugsicherung. „Dies sollte einem die Sicherheit wert sein, wenn man als Passagier oder Passagierin in der Luft unterwegs ist“, so Rovina. Um für die Sicherheit garantieren zu können, brauche es hochspezialisierte und bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die heutige Austro Control Österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt mit beschränkter Haftung ging mit der Ausgliederung aus dem Bundesamt für Zivilluftfahrt hervor und nahm 1994 ihre Tätigkeit auf. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Austro Control sind keine Bundesbediensteten und keine Beamtinnen und Beamte wie oft fälschlicherweise dargestellt wird. Von den rund 1.100 Beschäftigten sind knapp ein Drittel Fluglotsinnen und Fluglotsen. Ein Vergleich der Gehälter der Beschäftigten der Austro Control mit jenen von Bundesbediensteten ist unzulässig“, kritisiert Rovina. Über die Hintergründe von derartigen Vergleichen könne man nur spekulieren.

Die Coronavirus-Pandemie hat heuer auch die Austro Control hart getroffen. Durch die Einstellung des Flugbetriebs während des Lockdowns brachen die Umsätze fast zur Gänze weg. „Die Austro Control kämpft wie auch viele andere Unternehmen damit, die gegenwärtig wirtschaftlich schwierige Lage in den Griff zu bekommen. Unsere Aufgabe im Zentralbetriebsrat ist es, dafür zu sorgen, dass das nicht nur zu Lasten der Beschäftigten geht, denn damit würde man letzten Endes auch die Flugsicherheit aufs Spiel setzen“, so der Zentralbetriebsratsvorsitzende abschließend.

 
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