Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Beschäftigte in der Pflege: Warten auf Corona-Prämie

Parlamentarische Anfrage zum ÖGB-Corona-Tausender

Applaus und Dankesworte gab es viel für die HeldInnen, die das Land während des Lockdowns am Laufen gehalten haben. Auf konkrete Unterstützung warten die meisten immer noch – auch die Beschäftigten in der Pflege, die eine Prämie zugesagt bekommen haben. In ihrem Branchenkollektivvertrag für die Sozialwirtschaft (SWÖ) wurde Anfang April eine Prämie von 500 Euro für alle Beschäftigten mit KundInnen-Kontakt verankert. Ausgezahlt werden soll das Geld von den Arbeitgebern, Bund und Länder haben die Finanzierung dafür zugesagt. Diesen Versprechen seien aber keine Taten gefolgt, sagt Erich Fenninger, Vorsitzender der SWÖ: „Es ist nicht einzusehen, dass die Politik die SystemerhalterInnen zwar beklatscht, aber dann nicht bereit ist, das dementsprechend zu finanzieren.“

Bundeskanzler muss Fragen zum Corona-Tausender beantworten

Auch bei den Verhandlungen für den Corona-Tausender, den der ÖGB für alle Beschäftigten fordert, die sich während der Corona-Krise dem Infektionsrisiko ausgesetzt haben, um das Land am Laufen zu halten, heißt es „Bitte Warten“. Zwar haben sowohl der Finanzminister als auch der Vizekanzler während der Krise Verständnis für diese Forderung gezeigt. Aber auch bei der Regierungsklausur Mitte Juni, bei der Hilfsmaßnahmen beschlossen wurden, scheint der Corona-Tausender kein Thema gewesen zu sein. Seit 30. Juni beschäftigt sich auch eine Parlamentarische Anfrage mit dem Corona-Tausender. War diese ÖGB-Forderung Thema in der Bundesregierung und warum wurde diese von 141.000 Menschen unterstützte Forderung noch nicht umgesetzt, fragen die Gewerkschafter Rainer Wimmer, Josef Muchitsch, Alois Stöger, Dietmar Keck und Michael Seemayer den Bundeskanzler.

Für die Beantwortung ist acht Wochen Zeit. Die HeldInnen würden aber eine schnellere Antwort und vor allem endlich auch eine finanzielle Anerkennung verdienen.

 

Ähnliche Themen:

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian 11.08.2020

Letztklassig: Unternehmen bedrängen Risikopatienten

Katzian will mit voller Härte gegen Unternehmen vorgehen, die Risikogruppen-Angehörige unter Druck setzen
06.08.2020

Arbeiten im Corona-Homeoffice

Neue ÖGB Studie zeigt, wie es den Beschäftigten ergangen ist
05.08.2020

Corona lässt Kinderarbeit erstmals seit 20 Jahren steigen

73 Millionen Kinder arbeiten wie Sklaven – ILO hält mit Meilenstein dagegen
Newsletterauswahl

Bleib in Krisenzeiten informiert!

Abonniere jetzt den ÖGB-Newsletter und erhalte die wichtigsten aktuellen Nachrichten zum Thema "Arbeitswelt & Corona" in dein Postfach - gratis, kompakt und natürlich jederzeit kündbar!
Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

Artikel weiterempfehlen

Wir sind für Sie Da!
Österreichischer Gewerkschaftsbund
Johann-Böhm-Platz 1
A-1020 Wien
Telefon: +43 / 1 / 534 44 39
e-Mail: oegb@oegb.at
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt English