Rot-Weiß-Rot-Card
Arbeitsmarktpolitik

Rot-Weiß-Rot-Card

Reform der Regierung fördert Lohndumping

Mit der Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte und damit der weiteren Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für Menschen aus Drittstaaten fördert die Regierung Lohndumping. „Lohnerhöhungen werden so wirksam verhindert. Es geht nicht darum, Fachkräfte zu lukrieren, was gesucht wird, sind Lohndrücker“, kritisiert Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida.

Regierung verschärft Situation für heimische ArbeitnehmerInnen

Von der Senkung der bisherigen Gehaltsgrenzen betroffen sind besonders jene Branchen mit bereits prekären Verhältnissen, wie etwa Gastronomie und Tourismus, betont der vida-Vorsitzende. Geht es um Aufenthalte von Drittstaatsangehörigen in Österreich, die menschenrechtlich begründet sind, dann „handelt die schwarz-blaue Bundesregierung restriktiv. Wenn es darum geht, ArbeitnehmerInnen in Österreich mit Hilfe von Zuwanderung unter Druck zusetzen, hat die Regierung anscheinend keine Hemmungen“, zeigt sich Hebenstreit entsetzt.

​Was ist die Rot-Weiß-Rot-Card?

​Personen, die nicht aus EWR-Staaten (Europäischer Wirtschaftsraum) stammen brauchen in Österreich eine Abreitserlaubnis und müssen bei ihrer östesterreichischen Vertretungsbehörde im Heimatland eine Rot-Weiß-Rot-Karte beantragen. Die Karte wird für für 24 Monate ausgestellt und berechtigt zur befristeten Niederlassung und Beschäftigung bei bestimmten Arbeitgebern. Eine Rot-Weiß-Rot-Card beantragen können qualifizierte Fach- und Schlüsselkräfte.

​Weitere Informationen zur Rot-Weiß-Rot-Card