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Raus aus der Klimakrise

Gewerkschaft Bau-Holz und Fridays for Future fordern Sanierung öffentlicher Gebäude

In einer gemeinsamen Aktion haben die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) und Fridays for Future auf den Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude hingewiesen. Es sei mehr als nur an der Zeit: Öffentliche Gebäude müssten gerade im Bereich der Gebäudesanierung ein Vorbild für die Klimapolitik Österreichs sein.

„Zwei Krisen stellen uns alle vor extrem große Herausforderungen“, heißt es aus der GBH, „die Corona-Krise, die zu einer erschreckenden Rekordarbeitslosigkeit in der Zweiten Republik geführt hat und nicht zu einer noch größeren sozialen Krise werden darf, und die Klimakrise, die unseren gesamten Planeten gefährdet.“ 

Deshalb hat die Gewerkschaft mit dem Marshall-Plan einen Vorschlag gemacht, wie einerseits durch eine entschlossene Klimapolitik mit Investitionen in klimafittes Wohnen, Sanierungen und Ausbau der öffentlichen Infrastruktur die Arbeitslosigkeit gesenkt und andererseits unser Klima gerettet werden können. „In Wahrheit ist es ein dreifacher Jackpot – für ein besseres Klima, für mehr Arbeitsplätze und für mehr Aufträge für die Wirtschaft“, so die GBH.

GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch, der selbst an der Aktion teilnahm, nennt als einen Schwerpunkt, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen, „dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen bei rund 60.000 öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Universitäten, Betreuungseinrichtungen bis hin zu Amtsgebäuden in Österreich. Grüne Energie rein in die Häuser, weg mit der fossilen Energieversorgung, hin zu umweltfreundlicher Energie. Schluss mit unnötigem Verlust von Energie durch nicht sanierte Gebäude.“