Oberösterreich

Einigung im Gehaltskonflikt für den öffentlichen Bereich

Gewerkschafter zufrieden mit 2,33 Prozent für Großteil der Beschäftigten

Auf 2,33 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung – also die von der Gewerkschaft geforderte Übernahme des Bundesabschlusses – bis zu einem Gehaltsansatz in der Gehaltstabelle von 3,400 Euro einigten sich Vertreter des Landes Oberösterreich mit den Gewerkschaften Younion, GÖD, vida und GPA-djp am 27. November. Alle Beschäftigten, die mehr verdienen, bekommen eine fixe Erhöhung von 79,20 Euro. Damit sichern sie dem Löwenanteil der Beschäftigten einen Ausgleich für die Inflation und sogar einen deutlichen Einkommenszuwachs. „Das Verhandlungsergebnis ist für uns ein Erfolg. Immerhin lag das erste Angebot des Landes bei etwa einem Prozent“, erinnern die Verhandler der Gewerkschaft. Die Zulagen und Nebengebühren (ausgenommen Kinderzulage) steigen ebenfalls um 2,33 Prozent.

Niedrigverdiener und Mittelschicht bekommen vollen Bundesabschluss

Gerade für jene Beschäftigten, die nicht zu den SpitzenverdienerInnen gehören, wie etwa GärtnerInnen, Bauhofbeschäftigte, KindergartenhelferInnen oder Pflegepersonal, kommt die volle Lohnerhöhung zum Tragen, auch die Mittelschicht profitiere vom Abschluss, weshalb die Gewerkschafter schließlich dem deutlich nachgebesserten Angebot zugestimmt haben. Der Dank der Gewerkschaftsspitzen Norbert Haudum (Younion), Peter Csar (GÖD), Engelbert Eckhart (vida) und Andreas Stangl (GPA-djp) gilt den Beschäftigten, die mit einer großen Unterschriftenaktion Druck gemacht haben. Zehntausende haben bereits die Forderung der Gewerkschaft nach Übernahme des Bundesabschlusses unterschrieben. Die große Bereitschaft, für ihr Anliegen auch am Tag des Budgetlandtages auch auf die Straße zu gehen, hat bestimmt dazu beigetragen, dass die Vertreter des Landes schließlich zu einer ordentlichen Lohnerhöhung bereit waren, betonen die Gewerkschafter.

 

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