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Gemeinsam Freihandel Entgegentreten

Economic Partnership Agreements - Auswirkungen der EU Freihandelsabkommen auf afrikanische Länder

Economic Partnership Agreement (EPA) oder auch Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA)  sind Handels- und Entwicklungsabkommen, die zwischen den Partnern der EU und Afrikas, des Karibischen Raums und des Pazifischen Ozeans (AKP) ausgehandelt werden und an regionalen wirtschaftlichen Integrationsprozessen beteiligt sind. Die EPAs werden als jüngster Versuch Europas, das Wirtschaftswachstum in unterentwickelten Ländern Afrikas voranzutreiben gesehen, in der Tat, hat die weitere Liberalisierung des Handels- und Finanzsektors eine Verschlechterung des Zustands der afrikanischen Volkswirtschaften zur Folge.

Im Rahmen von einem Workshop und einem Podiumsdiskussion werden Argumente gegen den Freihandelsabkommen diskutiert.

1) GEMEINSAM FREIHANDEL ENTGEGENTRETEN - Freihandelsmythen entzaubern und wirksam protestieren

1a) Workshop
Ort: ÖGB Catamaran; O411 Presseraum
Zeit: 13.11., 14:00 - 16:30 Uhr
WS-LeiterInnen: Julia Eder (JKU Linz) und Carla Weinzierl (attac)

Im ersten Teil des Workshops beschäftigen wir uns mit Freihandelsmythen und Argumenten, die gegen sie angeführt werden können. Welche Annahmen stecken dahinter, dass schrankenloser Handel für alle Beteiligten am besten ist? Welche Kritik wurde daran von verschiedenen Personen formuliert? Gemeinsam wollen wir uns einen Überblick verschaffen.
Im zweiten Teil setzen wir uns mit Widerstand gegen Freihandel auseinander. Wir geben einen Input zu den Aktivitäten von unterschiedlichen Protestbewegungen und machen uns Gedanken, was wir von ihnen lernen können.
Unser Ziel ist es einen Austausch zwischen GewerkschafterInnen und AktivistInnen anderer freihandelskritischen Organisationen zu ermöglichen. Der Workshop wird deshalb interaktiv gestaltet sein und viel Raum für Diskussionen bieten.

Anmeldung: internationale@oegb.at

Danach:

1b) Podiumsdiskussion: Die Folgen der EU-Freihandelspolitik in Afrika & mögliche Alternativen

Zeit: 13. November 2017, 18:00 - 19:30
Ort: ÖGB Catamaran, Raum Amalie Seidl

Im Zentrum der Podiumsdiskussion stehen die gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen der Freihandelsabkommen zwischen der EU und afrikanischen Ländern (EPAs). Welche Auswirkungen haben die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen auf die Entwicklung regionaler Märkte und Arbeitsbedingungen in Afrika? Wie stehen Freihandel und Armutsreduktion in Relation zueinander?
Diese und weitere Fragen werden von FreihandelsexpertInnen aus unterschiedlichen Perspektiven näher beleuchtet.

DiskutantInnen:
Boniface Mabanza Bambu (Autor des Buches „Gerechtigkeit kann es nur für alle geben. Eine Globalisierungskritik aus afrikanischer Perspektive.")

Angela Pfister (Politische Referentin, ÖGB Volkswirtschaft)

Jörg Wojahn (Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich)

Moderation: Julia Eder (JKU Linz)

Anmeldung: international@oegb.at

 

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