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ÖGB-Oberland

Herbert Frank bleibt weiterhin ÖGB-Vorsitzender der Region Oberland

Bei seinem Tirol-Besuch pochte Erich Foglar, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, einmal mehr auf die Bedeutung des Sozialstaats und dessen weiteren Ausbau. Zudem nahm er erneut Stellung zum Konsolidierungspaket der Bundesregierung und gratulierte dem ÖGB-Vorsitzenden der Region Oberland, Herbert Frank, zur erneuten Wiederwahl.
 
Der ÖBB-Betriebsrat Herbert Frank wurde bei der ÖGB-Regionalkonferenz mit 92 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt. Frank will sich in der kommenden Periode als Vorsitzender gemeinsam mit seinem Team dafür einsetzen, dass es in den Bezirken Imst, Landeck und Reutte vermehrt Arbeitsplätze abseits des Tourismus und vor allem gut bezahlte Vollzeitarbeitsplätze gibt. "Der starke Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Region Oberland von 3.639 auf 3.225 ist auf den Boom an Tourismusarbeitsplätzen und atypischen Beschäftigungsformen zurückzuführen. Dem müssen wir im Oberland dringend entgegensteuern, sonst drohen wir in eine Masse an Working Poors zu ersticken, was letztendlich auch die Wirtschaft treffen wird", so Frank. Der ÖGB hat in der Region Oberland 10.657 Mitglieder.
 
Leist stolz auf Mitgliederplus
 
Otto Leist, gf. Tiroler ÖGB-Vorsitzender, ist froh, dass der kontinuierliche Weg mit Herbert Frank als Oberländer ÖGB-Vorsitzender weitergegangen wird. Er hat auch seinen Teil dazu beitragen, dass der ÖGB Tirol seinen Mitgliederstand von 2010 auf 2011 um 0,6 Prozent oder 350 Mitgliedern steigern konnte. Mit Stichtag 31.12.2011 zählt der ÖGB Tirol und seine sieben Gewerkschaften 59.893 Mitglieder. "Der Zuwachs ist ein Ausrufezeichen der Gewerkschaft und ein Beleg für die gute KV-Politik. Der ÖGB stärkt damit seine Rolle in der Tiroler Sozialpartnerschaft und wird die Rolle als Interessensvertretung für ArbeitnehmerInnen weiter mit vollem Einsatz wahrnehmen", so Leist.
 
Foglar: "Einnahmenseite nicht mit Nullnummern füllen"
 
Beim Konsolidierungspaket erwähnte Foglar, dass der ÖGB sich immer dazu bekannt hat, dass das Defizit reduziert werden muss. Das Paket müsse aber halten, nicht nur das Abkommen mit der Schweiz, sondern auch die Finanztransaktionssteuer. "Wenn man glaubt, die Einnahmenseite mit Nullnummern füllen zu können, wird es Probleme geben. Denn wenn Einnahmen ausfallen, kann man die nicht über Massensteuern oder Einschnitte in Sozialsysteme ersetzen. In der Krise muss auch der Sozialstaat gesichert werden", so Foglar.
 
Foglar will Sozialstaat gesichert haben
 
Der ÖGB will mit seiner Kampagne "Sozialstaat fairbessern" an konkrete Leistungen des Sozialstaats erinnern. "Der Sozialstaat nutzt allen, sozial Schwachen, Vermögenden und Firmen. Er sichert den sozialen Frieden, schafft Ausgleich, sorgt für Umverteilung. Daher müssen wir ihn fairbessern, fair finanzieren und das Vertrauen in ihn wieder herstellen" sagt der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes abschließend.

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