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ÖGB-Aktionstag

"Sozialstaat fairbessern": Bundesweiter Auftakt der Kampagne von ÖGB und Gewerkschaften

Europas Sozialstaaten sind von vielen Seiten unter Druck: Unter Sparzwang wird in vielen Staaten massiv in Sozialsysteme eingegriffen, neoliberale Kräfte sehen die Krisenbewältigung als Chance, den Sozialstaat endlich zurecht zu stutzen. Auch in Österreich wird der Sozialstaat immer wieder schlecht geredet: Er wäre unfinanzierbar, überbordend, ein Kostentreiber oder ein Paradies für Sozialschmarotzer.

Dem setzen ÖGB und Gewerkschaften ihre Kampagne "Sozialstaat fairbessern" entgegen. Dabei sollen die konkreten Leistungen des Sozialstaats für jede/n Einzelne/n in Erinnerung gerufen werden, die Vorteile des Sozialstaates für Unternehmen und Wirtschaft und seine positive Rolle als Instrument gegen die Krise. Es geht dem ÖGB und den Gewerkschaften aber auch darum, das Vertrauen in den Sozialstaat wieder herzustellen, ihn weiter zu entwickeln, zu verbessern, an neue Gegebenheiten anzupassen, beispielsweise dem steigenden Pflegebedarf, und ihn durch faire Finanzierung langfristig abzusichern.
 
Am 12. April werden dazu in vielen Städten Österreichs Aktionen stattfinden. In Wien wird ÖGB-Präsident Erich Foglar an einer Aktion vor dem Gesundheitszentrum Mariahilf der Wiener Gebietskrankenkasse teilnehmen.

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