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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Hurra, ein Kind ist unterwegs!

Neuer Praxisratgeber beantwortet alle Fragen rund um Mutterschutz, Karenz und Co.

Neuer Praxisratgeber unterstützt werdende Eltern mit vielen Tipps und Hinweisen.

Wenn ein Baby unterwegs ist, beginnt für werdende Eltern eine aufregende Zeit: Einerseits die emotionale Vorbereitung auf den Tag X und andererseits viel Bürokratie und Organisation. Werdende Eltern stellen sich viele Fragen: Wann muss die Schwangerschaft dem Arbeitgeber gemeldet werden? Wie hoch ist das Kinderbetreuungsgeld? Wann beginnt das Beschäftigungsverbot für werdende Mütter? Wie funktioniert der Wiedereinstieg nach der Karenz? Der neue Ratgeber „Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt“ bietet nun Abhilfe. Er beantwortet nicht nur alle Fragen vom Beginn einer Schwangerschaft bis zu den ersten Lebensjahren des Kindes, sondern zeigt anhand von Beispielen auch, wie sich werdende Mütter und Väter vor Stolpersteinen und bösen Überraschungen schützen können.

Kinderbetreuungsgeld und Karenz

Im Rahmen des Themenabends „Wir werden das Kind schon schaukeln“, organisiert vom ÖGB und ÖGB-Verlag, erzählen die Autorinnen Bianca Schrittwieser und Hermin Karout über ihre Motive für den Praxisratgeber: „Aus unserer Beratertätigkeit wissen wir, dass viele Eltern zum Beispiel nicht wissen, dass das Kinderbetreuungsgeld und die Karenz zwei verschiedene Ansprüche sind. Unser Ziel war es daher, die komplexe Materie in einfacher Sprache wiederzugeben. Denn es wäre nicht richtig zu sagen, dass Eltern etwas falsch machen oder missverstehen – oft fehlen ihnen einfach Informationen.“

Beim angeführten Beispiel ist es so, dass es sich bei der Karenz um eine Freistellung von der Arbeit handelt (längstens bis zum zweiten Geburtstag des Kindes), die dem Arbeitgeber bekanntzugeben ist. Beim Kinderbetreuungsgeld hingegen ist ein Antrag bei der Krankenkasse notwendig. Diese Geldleistung kann je nach Variante längstens bis zum Ende des 30 bzw. 36. Lebensmonat des Kindes bezogen werden. Zu beachten gilt es hier, dass sich die Bezugsdauer der Kinderbetreuungsmodelle von der maximalen arbeitsrechtlichen Karenzdauer unterscheidet.

Gute Planung ist die halbe Miete

Der Ratgeber bietet nicht nur einen Überblick zu allen Themen, sondern enthält auch nützliche Tipps und Hinweise, wie etwa Musterbriefe oder unterschiedliche Links zu den verschiedenen Rechnern, die gebraucht werden. „Unser Tipp an alle werdenden Eltern ist es, sich zuerst einen Gesamtüberblick zu verschaffen und die Zeit vor und nach der Geburt gut zu planen: Wie lange möchte ich zuhause bleiben, wie lange das Kinderbetreuungsgeld beziehen? Und wollen wir die Karenz partnerschaftlich aufteilen oder nicht? Besonders wichtig ist auch, alle schriftlichen Nachweise, zum Beispiel die Meldung der Karenz beim Arbeitgeber, gut aufzubewahren“, betont Schrittwieser. Karout fügt hinzu: „Der Ratgeber gibt einen guten Überblick, aber er ersetzt nicht die arbeitsrechtliche Beratung bei der Arbeiterkammer oder der Gewerkschaft. In dringenden Fällen ist eine persönliche Beratung daher immer ratsam.“

Ratgeber: Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt
Neben den Themen Schwangerschaft, Mutterschutz, Wochengeld und Elternteilzeit widmet sich der Ratgeber auch dem Thema Familienzeitbonus bzw. Papamonat. Alle Interessierten können das Buch, das auch als e-book erhältlich ist, online zum Preis von 19,90 Euro bestellen.

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