Jugend und Bildung

Freier und kostenloser Zugang zu Bildung ist seit jeher ein Grundpfeiler von Gewerkschaften. Denn Bildung ist der Grundstein, um das Leben von Menschen langfristig und nachhaltig zu verbessern. ArbeitnehmerInnen war noch im 19. Jahrhundert der Zugang zu Bildung verwehrt, weshalb sich Arbeiterbildungsvereine dieser annahmen. Bildung befähigt Menschen, ihre Potentiale zu erkennen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Nicht zuletzt deshalb hat jeder Mensch das Recht auf (Aus)Bildung. Und genau deshalb setzt sich der ÖGB nach wie vor dafür ein. Damit die Jugend eine Zukunft hat.

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Die duale Lehrausbildung ist ein österreichisches Vorzeigemodelle für ganz Europa. Die Kombination aus theoretischem Lernen in der Berufsschule und Praxis direkt im Betrieb macht die österreichischen Lehrlinge zu begehrten Fachkräften in ganz Europa. Die Gewerkschaften entwickeln und überarbeiten Berufsbilder, kümmern sich darum, dass Ausbildung nicht mit Hilfsarbeit verwechselt wird und setzten sich dafür ein, dass wieder mehr Betriebe Lehrlinge ausbilden.


Das derzeitige Schulsystem wirkt in hohem Maße sozial selektiv. Insbesondere Kinder aus ArbeitnehmerInnenfamilien mit niedrigem oder mittlerem Bildungsniveau bzw. niedrigem Einkommen sind in weiterführenden Schulformen deutlich unterrepräsentiert. Für den ÖGB ist klar: Die Bildung der Kinder und Jugendlichen darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Das betrifft die Elementarpädagogik genauso wie weiterführende Schulen, kostenfreie Meister-Ausbildung für Fachkräfte oder freien Hochschulzugang.